Wedemark Scorpions: „Ich bin dabei“

Sie sind die Nummer eins bis drei der Förderer des EC Wedemark Scorpions und haben dafür am Donnerstag ein T-Shirt mit ihrem Namen und der jeweiligen Nummer von Clubpräsident Günther Wentzek (r.) und Öffentlichkeitsbeauftragtem Christian Queck (l.) in Emp

Eishockeyclub vergibt Patenschaften an Förderer und wirbt um Zuschauer

Mellendorf (awi). „Ich bin dabei“ lautet die Aufschrift auf den T-Shirts, die die Förderer beziehungsweise Paten des EC Wedemark Scorpions als sichtbares Zeichen für ihre Fördermitgliedschaft bei dem Wedemärker Eishockeyclub künftig erhalten. Am Donnerstag stellten Clubpräsident Günther Wentzek, sein Stellvertreter Udo Marek und Öffentlichkeitsbeauftragter Christian Queck, der das Konzept für die Präsentation des Clubs ausgearbeitet hat, dies der Presse vor.
„Wir sind vor vier Jahren angetreten, um Eishockey in der Wedemark wieder populär zu machen“, erklärte Wentzek. Der neue Club sei – zunächst unter dem Namen Farmers – durch die Verbandsliga durchmaschiert wie das heiße Messer durch die Butter und habe dann erfolgreich in der Regionalliga gespielt, bis ein Konkurrenzclub ihm auf einen Schlag zwölf Spieler abgeworben habe und die Regionalliga nicht zu halten gewesen sei. Danach habe man auf die Jugend gesetzt und habe sich wieder sehr schnell in die Regionalliga hochgekämpft. Als EC Wedemark Scorpions lägen die Wedemärker Eishockey-Cracks jetzt wieder sehr gut im Rennen und erfreuten sich bei den Zuschauern großer Beliebtheit. „Wir haben die besten Zuschauerzahlen der drei in der Regionalliga spielenden Clubs rund um Hannover“, betonte Wentzek. Trotzdem wünschen sich die Wedemark Scorpions noch mehr Wedemärker, die ihnen zujubeln und sie anfeuern, die die urtümliche Eishockeyatmosphäre im Mellendorfer Ice House genießen, wo es eishockey-gemäß kalt ist und nach Bratwurst und Glühwein duftet. Wenn es am heutigen Sonnabend um 20 Uhr gegen Adendorf aufs Eis geht, wollen die Wedemark Scorpions nicht nur den letzten notwendigen Punkt holen, um für die Meisterrunde parat zu stehen, sondern würden sich auch riesig über ein volles Stadion freuen, wo dann noch viel mehr als die durchschnittlich 500 Zuschauer der letzten Heimspiele ihnen den Rücken stärken.
Doch die Zuschauer allein bringen ein Team nicht nach oben – es braucht Sponsoren. „Da gibt es schon den einen oder anderen jungen Klasse-Spieler, der gern bei uns spielen würde, aber wir müssten ihm ja wenigstens das Fahrgeld zahlen können“, so Wentzek. Ein Etat von 60.000 Euro wolle erst einmal realisiert werden. „Besser ein Tropfen Hilfe als ein Ozean voller Sympathien“ lautet daher das Motto des Wedemärker Eishockeyclubs und er bietet Patenschaften beziehungsweise Fördermitgliedschaften in Höhe von 60 Euro pro Jahr an. Die Gemeinde Wedemark hat den zugespielten Puck aufgenommen und ist eingetreten, gleich mit zwei Mitgliedschaften. Daher bekamen Bürgermeister Tjark Bartels und Wirtschaftsförderer Carsten Niemann die ersten beiden T-Shirts überreicht, mit den Nummern 1 und 2 und ihren Namen hinten drauf. „Wir wollen mit dieser Möglichkeit, eine Fördermitgliedschaft zu erwerben, eingeschlafene Emotionen wieder wecken“, erklärt Christian Queck: „Die Wedemärker sollen wieder wissen, was eishockeymäßig in der Wedemark abgeht. Wir haben einen ganz tollen Sport hier und Eishockey hatte in der Wedemark mal einen ganz hohen Stellenwert und soll ihn wieder bekommen.“ Der Spruch „Ich bin dabei“ prangt nicht nur auf den T-Shirts, sondern kann auch als Aufkleber für Autos oder ähnliches erworben werden. „Ich würde bei den künftigen Spielen – die Eishockey-Saison geht noch bis März – im Ice House mit einem Info-Stand vertreten sein und über die Fördermitgliedschaft und alle anderen Fragen informieren“, verspricht Christian Queck. Jeder, der so eine Patenschaft ab-schließt, bekommt übrigens auch eine Eintrittskarte für sich plus drei Personen seiner Wahl (also ein Gegenwert von 20 Euro) für ein Spiel seiner Wahl der Wedemark Scorpions dazu. Die Homepage mit der Adresse www.seid-dabei.com“ ist ebenfalls fast fertig. Dort können dann Anträge heruntergeladen werden und es gibt Hintergrundinformationen. „Wir finden das Engagement der Wedemark Scorpions toll und unterstützen, dass da so viel Energie reinfließt. Das unterstützen wir gerne“, betonte Bürgermeister Tjark Bartels.