Wehr erkundet Sennheiser-Gebäude

Gemeindebrandmeister Michael Hahn (l.) und Ortsbrandmeister Christian Henn (r.) mit den Beförderten: (v. l.) Robin zum Hingst, Claudio Koehler und Markus Kablitz. Foto: A. Wiese
Wennebostel (awi). Rück- und Ausblick bestimmten die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wennebostel am Sonnabend im Gasthaus Bludau. 14 Einsätze bilanzierte Ortsbrandmeister Christian Henn für 2009, davon sieben Brandeinsätze, zwei Brandsicherheitswachen und fünf technische Hilfeleistungen. Bei den Einsätzen wurden 62 Stunden geleistet, insgesamt waren es im vergangenen Jahr für die Wennebosteler Brandschützer 3719 Stunden. An Dienststunden entfielen auf die Aktiven 2151 Stunden, auf die Jugend 1506 Stunden. Die Wennebosteler Wehr hat zurzeit 131 Mitglieder, darunter 34 Aktive, neun Jugendliche, 16 Alterskameraden und 72 fördernde Mitglieder. Lehrgänge absolvierten in 2009 Markus Kablitz (Gruppenführer I und II), Florian Henn (Gerätewart), Marius Rommel und Henryk Koehler (Führerschein C), Robin zum Hingst und Claudio Koehler (Truppmann I). Gerätewart Florian Henn berichtete, dass eine neue Tragkraftspritze angeschafft worden sei, die zu den leistungsstärksten in der Wedemark gehöre. Atemschutzgerätewart Timo Riechers wies auf die gute Kooperation mit den Wehren aus Gailhof und Bissendorf hin. In 2009 wurden acht gemeinsame Einsatzdienste mit den Kameraden aus Gailhof und Bissendorf absolviert. Die Atemschutzgruppe umfasst acht voll einsatzfähige Kameraden. Befördert wurden der stellvertretende Ortsbrandmeister Markus Kablitz zum Löschmeister sowie die im letzten Jahr aus der Jugendwehr neu aufgenommenen Kameraden Robin zum Hingst und Claudio Koehler zu Feuerwehrmännern.
Ortsbrandmeister Christian Henn machte in seinem Jahresbericht kein Hehl daraus, dass er sich bei der Großübung der Wedemärker Wehren bei FSZM in Meitze im Sommer sehr über die Einstellung mancher Kameraden (das war nicht auf die Wennebosteler Wehr bezogen) zu Übungen geärgert habe. Übungsdienste dieser Größenordung seien nicht nur grundsätzlich unbedingt notwendig, sondern das Verhalten derjenigen, die unbedingt an ihren Grill zurück gewollt hätten, sei auch eine Ohrfeige für die 20 Leute, die das Konzept in wochenlanger Kleinarbeit erarbeitet hätten. Als Ausblick für 2010 kündigte Henn verstärkte Übungsdienste im neuen Sennheiser-Gebäude an, das mit mehr als 5000 Quadratmeter Grundfläche erst einmal erkundet werden müsse.
Gemeindebrandmeister Michael Hahn, Bürgermeister Tjark Bartels und Ortsbürgermeister Willi Krökel dankten in ihren Grußworten den Wennebosteler Feuerwehrkameraden für ihren persönlichen Einsatz und die kameradschaftliche Teamarbeit. Bürgermeister Bartels bedankte sich bei Henn, dass er explizit auf die Wichtigkeit der Übungen hingewiesen habe: „Es kommt schließlich nicht von ungefähr, dass die Feuerwehren der Wedemark so wenig Unfälle haben und so professionell, schnell und effektiv sind!“