Weiterrücken in den Räumen

Gabriela Kawan und Mischa Flaspöhler im Gespräch zum Fortschritt des Innenausbaus in der Friedrich-Ebert-Schule. (Foto: G. Gosewisch)

Grundschule und Gymnasium arrangieren sich

Langenhagen (gg). Im engen Zeitrahmen der Sommerferien, um den Schulbetrieb nicht zu stören, hat die Stadtverwaltung insgesamt 16 Baumaßnahmen an acht Schulen durchgeführt: Renovierungs- und Anstricharbeiten, Schallschutz und brandtechnische Maßnahmen sowie eine WC-Sanierung in der Grundschule Krähenwinkel. „Bis auf eine sind alle Maßnahmen erfreulicherweise fertiggestellt worden“, sagt Juliane Stahl, Pressesprecherin der Stadtverwaltung. Woran an den nächsten zwei Wochen noch gearbeitet wird, erklärt Mischa Flaspöhler vom Fachdienst Hochbau in den Räumen der Friedrich-Ebert-Schule. Dort sei die Raumaufteilung überprüft worden, um Kapazitäten zu erschließen. „Wände wurden herausgenommen und versetzt, so ist ein neuer zusätzlicher Klassenraum entstanden“, erklärt er zur Baumaßnahme, die ein Budget von 50.000 Euro hat. Zur Nutzung dieses Klassenraumes gibt es bereits einen Plan. „Ideal für eine vierte Klasse mit einem Schüler, der auf einen Rollstuhl angewiesen ist“, sagt Schulleiterin Gabriela Kawan. Bisher sei diese Klasse in einem Raum untergebracht gewesen, die wegen der kurzen Wege zum Hof eigentlich für Erstklässler vorbehalten ist. Nun können die neuen Erstklässler diesen nutzen. Der zukünftige neue Klassenraum hat einen sehr kurzen Weg zu einer Fluchttür, die zudem mit einer Rampe ausgestattet wurde. Da der Raum aber noch nicht fertig ist, hat das Gymnasium Unterstützung zugesagt, rückt zusammen und stellt aus dem Zweigstellenbereich, im selben Gebäude in einem anderen Trakt, einen Raum zur Verfügung.
Zur Verzögerung bei der Fertigstellung der Baumaßnahme erklärt Flaspöhler: „Neue Fensteröffnungen sind entstanden und die bereits bestellten Fenster sind nicht rechtzeitig eingetroffen.“ Bis diese eintreffen, ist im Innenausbau noch viel zu tun. Auch der Mensabereich, eine zusätzliche Maßnahme, ist noch nicht fertig. Hier wird für die rund 50 Schüler, die vom Förderverein nachschulisch betreut werden, improvisiert, damit sie ihre warme Mittagsmahlzeit bekommen.