Wen es erst einmal gepackt hat

Die typische Schießhaltung mit dem abgewinkelten Bein.

Field Target – Spaß am Schießen auf variable Ziele

Langenhagen (ok). Sie sind eine kleine Gemeinschaft: In Langenhagen gibt es etwa 17 von der Sorte, bundesweit 200 bis 300. Die Rede ist von den so genannten Field-Target-Schützen, die alles eines verbindet. Der Spaß am Schießen. Allerdings auf bewegliche Ziele. Denn: „Feste Entfernungen waren mir auf Dauer zu langweilig“, sagt Henrik Frevert aus der Langenhagener Gruppe, die sich etwa alle zwei Wochen auf dem Schießstand im Jagdparcours auf dem Waldgelände in Krelingen trifft, wo das große Gelände in Lanes abgesteckt ist. Frevert erzählt: „Erst haben wir auf Ziele zwischen neun und 25 Metern geschossen; seit zweieinhalb Jahren bevorzugen wir die amerikanischeVariante zwischen sieben und 45 Metern, also 50 Yards. Die Klappziele haben einen Durchmesser zwischen 15 und 40 Millimeter. Geschossen wird das ganze Jahr hindurch bei Wind und Wetter – auch im Winter. Wind, Seitenwind und Hitze – auf alle Naturgegebenheiten müssen sich die Schützen, die mit allen möglichen Luftgewehren und auch -pistolen schießen, einstellen. Die Ziele werden beim Vergleichsschießen „frei Schnauze“ im Wald aufgestellt; im Alter ab zwölf Jahren kann es durchaus schon losgehen. Henrik Frevert jedenfalls, der ursprünglich aus dem Grokaliberbereich kommt, ist von Anfang fasziniert von der Sportart. „Wen eserst einmal gepackt hat, den lässt es einfach nicht mehr los.“ Auch seine Freundin war gleich beim ersten Mal infiziert, wollte sich sofort ein Luftgewehr zulegen. Der Vorteil: „Man sieht das Ziel durch das Zielfernrohr genau.“ Und wie überall beim Schießsport gelte auch beim Hunter Field Target: „Nicht das Material ist entscheidend, sondern der Schütze selbst.“ Wer Interesse hat, melde sich doch bitte bei Henrik Frevert unter hft30851@gmail.com. Dann teilt er auch die nächsten Termine in Krelingen mit. Mehr Infos auch unter www.hft-langenhagen.de.