Wenn das Glas "geiht"

Gutgelaunt trafen sich die Eismänner am Silbersee.

Mit Schirm, Charme und Melone bei Eiswette am Silbersee

Langenhagen. Die Langenhagener Eismänner haben sich jetzt zur diesjährigen Eiswette am Silbersee getroffen. Mit Schirm – es regnete – Charme und einer Melone zogen die elf gut gelaunten Männer los. Der Melone folgten zehn Zylinder, da es nur dem ernannten Wettmeister gestattet ist, eine solche Kopfbedeckung zu tragen.
An der vereinbarten Stelle angekommen wurde gegen 11.50 Uhr dem Brauch nach getestet, ob die Eisdecke auf dem Silbersee einem Schnapsglas im Abstand von einer Elle zum Ufer stand hält, das Glas also „steiht“. Die Tipps mussten von allen Teilnehmern bis zum 30. September vergangenen Jahres beim Wettmeister abgegeben werden.
Der Notar stellte zum Ärgernis von fünf Eismännern fest, dass die Temperaturen in den vorigen Tagen leider nicht optimal waren, so dass das Glas im See versenkt wurde, das Glas also „geiht“. Die anderen sechs Eismänner konnten sich über den richtigen Tipp freuen, da sie dadurch der Zahlung des zusätzlichen Obolus an den Voigt entgangen sind. Übrigens lagen zwei Eismänner mit den Tipps bereits zum vierten Mal in Folge richtig.
Die Wetteinsätze samt „Strafen“ wurden im Anschluss brüderlich bei Bier, Schnaps und Currywurst geteilt. Und weil die Eiswette zum Bedauern aller Eismänner nur einmal im Jahr stattfindet, wird man sich auch dieses Jahr gemeinsam zu einer größeren Sommeraktion treffen.