Wenn nur der Regen...

Der neue Ausstellungsplatz an der Südseite des CCL stieß nicht bei allen auf Gegenliebe.Fotos: O. Krebs

Wirtschaftsschau mit Mischung aus Show und Firmenpräsentation

Langenhagen (ok). Wirtschaftsschau, die Vierte: Etwa 100 Langenhagener Unternehmen aus Handwerk, Handel und Dienstleistung haben sich am Wochenende auf dem Parkplatz südlich des CCL an der Bothfelder Straße präsentiert; zwei Veranstaltungstage, die von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm begleitet wurden. Und die Bilanz von Veranstalterin Bettina Reimann steht unter dem Motto: "Wenn nur der Regen nicht gewesen wäre..." Denn: War es am Sonnabend noch relativ freundlich, schüttete es am Sonntag bei zwölf Grad Celsisus Außentemperatur wie aus Eimern. Gerade für die Aussteller auf den Außenflächen war das miese Wetter Gift. Doch es hielt die Besucherinnen und Besucher nicht davon ab, das Programm im Veranstaltungszelt wahrzumehmen, teilweise standen die Interessierten sogar draußen vor den Zeltplanen. Für Bettina Reimann das Modell der Zukunft: das bunt gemischte Programm aus Vereins- und Firmenpräsentationen. "Die Möglichkeit, ein eigenes Showprogramm einzubringen und sich in dieser Form zu präsentieren, war eine neue Möglichkeit für Firmen, an der Wirtschaftsschau teilzunehmen." Ein Knaller war aus Sicht Reimanns das Sonderschauzelt. Thematisch spannende Sonderschauen seien ebenfalls ein Zukunftsthema, gerade mit der Mischung aus historischen Bestandteilen, Industriegroßbetrieben und kleinen Produzenten. Einer der Renner im Zelt: die Eikemeier-Pappen für Flugzeuge, Loks und Schafe. Uwe Eikemeier musste wegen der großen Nachfrage am Sonntagmorgen noch einen Schwung Bastelpappen nachliefern. Kritik wurde laut am Ausstellungsplatz – der sei nicht so heimelig und gemütlich wie der Marktplatz, so der allgemeine Tenor. Für Bettina Reimann durchaus nachvollziehbar, nur: "Wegen der Auflagen haben wir gar keine andere Möglichkeit." Fazit: Die meisten Aussteller sind trotz des Wetters durchaus zufrieden, das Ziel, neue Kooperationspartner zu finden, ist oft erreicht worden.