Wenn Vierbeiner, Nager und Co. in die Schule kommen

Hat die beiden Hunde in ihr Herz geschlossen: die Klasse 3c von Klassenlehrerin Claudia Müller. (Foto: O. Krebs)

Auszubildende nahmen Grundschülern die Ängste vor den Tieren

Kalfenweide (ok). Tiere wecken Emotionen – das haben die Dritt- und Viertklässler an der Kaltenweider Grundschule jetzt hautnah erfahren. Bei einem Projekt der Alice-Salomon-Schule sidn angehende tiermedizinische Fachangestellte mit verschiedenen Tieren in den Norden Langenhagens gekommen. Vierbeiner der größeren Kategorie wie etwa Pony und Kalb waren genauso dabei wie Hund und Katze, aber auch Meerschweinchen, Kaninchen und Reptitilien. Die Mädchen und Jungen haben sich intensiv mit den Tieren und dem Umgang mit ihnen beschäftigt. Und sie waren interessiert, stellten Fragen wie "Was muss beachtet werden, wenn ein Hund nur mit Trokenfutter gefüttert wird?", "Warum mögen die meisten Katzen kein Wasser?", "Wie alt können Schildkröten werden?" oder "Wie viel wiegt ein Kalb bei Geburt?" und "Welches Stockmaß (Höhe) kann ein Pony höchstens erreichen?" Und warum dürfen Hunde eigentliche keine Schokolade essen? Ziel des Projekts: Die Grundschüler sollen einen unmittelbaren Zugang zu den Tieren bekommen; Ängste sollen abgebaut werden. So erfuhren die Kinder beispielsweise, dass der Hund vom Wolf abstammt und so scharfe Fangzähne hat, weil er früher ja auf Beutejagd gehen musste. Begleitet wurden die Auszubildenden von der Tierärztin Antje Jakob, ihrer Klassenlehrerin, Und die Kinder waren schon beeindruckt und wissbegierig: Hunde, Katzen oder Meerschweinchen haben ja mehrere von ihnen zu Hausen, aber Pferde, Kälber und Schlangen bekommen sie dann ja doch seltener zu Gesicht.  Und schon gar nicht in der Schule.