Wettbewerb der Architekten kommt

Bauvorbereitung Gymnasium läuft noch zwei Jahre

Langenhagen (gg). Noch zwei Jahre, dann wird wohl der erste Spatenstich für das neue Gymnasium an der Theodor-Heuss-Straße gesetzt. Im Auftrag der Stadtverwaltung bereitet Projektplaner Jens Kerkhoff von der Firma Constrata derzeit den Architektenwettbewerb vor, der europaweit bekannt gemacht wird. Er erklärte in der jüngsten Sitzung des technischen Schulbauausschusses die Modalitäten, die er bereits mit der Architektenkammer Niedersachsen abgestimmt hat. So werden 25 Architektenbüros teilnehmen können, Vorbedingung sind bestimmte Referenzen. Fünf Büros sind bereits von Constrata als Teilnehmer des Wettbewerbs vorbestimmt worden, 20 können sich noch um einen Teilnehmerplatz bewerben. Falls es eine Überzahl gibt, wird notariell gelost. Ein Preisrichter-Gremium wird noch gebildet. Knapp zehn Prozent der kalkulierten Architekten-Leistung im Bauprojekt werden üblicherweise als Gewinn an die Platzierten gezahlt. Das wären beim hiesigen Schulneubau 250.000 Euro Preisgeld, da die Architektenleistung 2,85 Millionen Euro betragen wird. Ob der Entwurf des Erstplatzierten realisiert wird oder ein anderer Entwurf aus dem Wettbewerb ist völlig offen. Jens Kerkhoff hatte zu dieser Option bereits im Vorfeld geraten, da der Rat die Hoheit über die Entscheidung behalten soll. „Sonst muss irgendetwas gebaut werden, was Ihnen gar nicht gefällt oder was nicht die gewünschte Funktion bietet“, erklärte er in einer vorherigen Sitzung. Nach wie vor nicht im Besitz der Stadt Langenhagen ist das Grundstück, auf dem das Gymnasium gebaut werden soll. Stadtbaurat Carsten Hettwer ließ zum Stand der Verhandlungen mit dem Verkäufer (Stadt Hannover, in Abstimmung mit dem Pächter Hannoverscher Rennverein) wissen: "Termine für die Kaufvertragsdetaillierung laufen. Die bisherigen Bodenuntersuchungen waren unauffällig."
Erneut bestätigte Jens Kerkhoff den Termin Jahresmitte 2021 für den Baubeginn IGS an der Konrad-Adenauer-Straße, wo viele Trakte abgerissen werden müssen. Fertigstellung könnte im Jahr 2023 sein. „Ganz klar liegt unser Augenmerk jetzt erst mal auf der IGS-Süd“, sagte er mit Hinweis auf die dort drängende Situation, denn es sei schwierig Platz für weitere Container zu finden. Stadtbaurat Carsten Hettwer ergänzte: „Wir dürfen uns ja nicht selber die Baustelle blockieren.“