White Sharks in Ton und Bild festgehalten

Sind jetzt richtige SportXperten: die Schüler der 6.2 sammelten eine Menge Film- und Fotoerfahrung. (Foto: O. Krebs)

IGS-Sechstklässler nahmen Wasserball bei SportXperten unter die Lupe

Langenhagen (ok). Sport und Schule oder Beruf unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer so ganz einfach. Spitzensportler sind oft Vorbild. Das verdeutlichen auch die etwa acht bis neun Minuten langen Clips, die die SportXperten auf You Tube stellen. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern beleuchten sie die vielfältigen Facetten des Spitzensports, haben jetzt zusammen mit einigen Kindern der 6.2 an der IGS Langenhagen die Wasserballer der White Sharks unter die Lupe genommen. Das Team aus Hannover, das in der Bundesliga spielt, zeichnet sich vor allen Dingen dadurch aus, dass es verstärkt auf den eigenen Nachwuchs setzt. Mit Erfolg, denn die Mannschaft ist Deutscher Meister bei den U-17-Junioren. Nachdem die Kids zusammen mit ihrem Klasssenlehrer Daniel Möllenbeck recherchiert hatten, was überhaupt Wasserball ist und wer die White Sharks sind, ging es am zweiten Tag zum praktischen Teil in den Olympiastützpunkt. Interviews standen auf dem Programm, zwei Spieler und der Trainer wurden von den Kindern gelöchert. Und Jan und Justus sowie Coach Michael Bartels standen gern Rede und Antwort; die Kinder erfuhren zum Beispiel, wie intensiv der Sport mit fünfmal Training in der Woche ist, und dass es zweimal sogar schon morgens um sechs Uhr ins Wasser. Ein Hobby, das eben auch wahnsinnig viel Organisation erfordert. Und der Trainer gab von sich zum Beispiel preis, dass er auch nach so vielen Jahren immer noch aufgeregt ist vor jedem Spiel. Katarina: „Wir haben auch gefragt, wie seid ihr auf den Sport gekommen und wie sieht euer Erfolgskonzept aus?“Mit einem Durchschnittsalter von 20 Jahren ist das Team eines der jüngsten in der Liga. Kamera, Interview, Ton, Fotos als so genannte Thumbnails für die Website – das Programm war umfangreich. „Ich habe etwa 700 Fotos gemacht“, sagt Leif. Und da muss noch selektiert werden, denn am Schluss sind ungefähr nur etwa 50 zu verwenden. Am letzten Tag wurde das Material noch einmal mit den Fachleuten Christof Rupprecht und Jeffrey Hernandez von den SportXperten gesichtet, alles mit einer speziellen Software. Dann war er fertig – der Film, der demnächst auf der Homepage wwwsportxperten.de steht.