"Widerstand ist nicht nachvollziehbar"

Die Beschäftigten wollten am Flughafen ein Signal setzen

5.600 Beschäftigte beteiligen sich an Warnstreiks in Hannover und Umland

Langenhagen. Nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen ohne Angebot der Arbeitgeber zu Ende gegangen war, ruft die Gewerkschaft ver.di bundesweit zu Warnstreiks auf. Es waren Beschäftigte zahlreicher hannoverscher Umlandkommunen, die Flughafenbetreibergesellschaft und die AGS am Flughafen-Langenhagen und hannoversche Betriebe und Dienststellen aufgerufen. Insgesamt folgten 5.000 Beschäftigte dem Aufruf und versammelten sich in der hannoverschen Innenstadt, 600 kamen am Flughafen Langenhagen zu einer Kundgebung zusammen, um für ihre Forderungen nach sechs Prozent – mindestens aber 200 Euro – klar Position zu beziehen damit Bewegung in die nächste Verhandlungsrunde am 15. und 16. April kommt.
„Gerade für die unteren und mittleren Einkommen brauchen wir eine deutliche Erhöhung, der starke Widerstand der Arbeitgeber ist angesichts sprudelnder Steuereinnahmen nicht nachvollziehbar“, so Stefanie Reich, ver.di, „die Beschäftigten sind empört und haben heute ein starkes Signal gesetzt.“