Wie hoch ist der Bedarf?

BfK fragt zu Breitband-Internetanschlüssen (VDSL) in Kaltenweide

Kaltenweide. Um gezielt auf die aktuelle Bedarfsermittlung des Vereins Bürger für Kaltenweide (BfK) aufmerksam zu machen, verteilten Mitglieder der Internet-Initiative des Vereins insgesamt 600 Anwohneranschreiben an möglicherweise betroffene Haushalte.
Wer bisher keinen Internetablschuss erhalten hat, sich aber eine schnelle Anbindung oder eine Alternative zu Internet via Mobilfunk (LTE) wünscht, kann sich bis zum 15. Februar in folgenden Geschäften / Arztpraxen in Kaltenweide in die Listen des BfK eintragen: In der Oliven-Apotheke, bei Milchzahn & Mehr, im Freshhouse, in der Zahnarztpraxis Henning & Dr. Riechers.
Vitali Wolf, Sprecher der Gruppe: "Je mehr Interessenten sich unserer Initiative anschließen, desto mehr Einfluss haben wir auf die Kommunikationsunternehmen."
Auch bei der jüngsten Sitzung des Ortsrates Kaltenweide setzte sich der Verein aktiv für den Ausbau des schnellen Internets ein und stellte unter anderem die Anfrage: „Welche technischen und vertraglichen Möglichkeiten sieht die Verwaltung, die Breitbandversorgung in Kaltenweide inklusive der so genannten Seestädte zu verbessern?“
Darüber richtete der BfK die Bitte an die Ortspolitiker und Vertreter der Verwaltung, zur nächsten Ortsratssitzung Verantwortliche aus der Verwaltung und von der Deutschen Telekom einzuladen.
Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr unterbreitete den Vorschlag, zu einer gesonderten Informationsveranstaltung entsprechende Gäste einzuladen. Dirk Musfeldt ergänzte, das Thema Breitbandversorgung gegebenenfalls danach doch noch einmal in den Ortsrat zu holen.