Wieder neue GLIEM-Tafeln

Annemarie Buschbaum liest auf der GLIEM-Tafel ihre Familiengeschichte nach.

Historischer Hinweis auf den letzten Schmied

Langenhagen (gg). Wie sehr sich im Lauf der Jahrzehnte mit dem Wandel von Handwerk und Betrieb auch die Bebauung ändert, zeigen die neuesten Tafeln der Initiative „Ganz Langenhagen ist ein Museum“ (GLIEM). An der Walsroder Straße 65 arbeitete bis Ende der siebziger Jahre ein Schmied. Die Werkstatt, Brinker Schmiede, wurde für die Errichtung von Wohnbebauung abgerissen. Ein Foto auf der GLIEM-Tafel zeigt die Schmiede aus den 30er Jahren.
Dort wo nun die Apotheke am Berliner Platz zu finden ist, steht mehrgeschossige Wohnbebauung. Aber jahrzehntelang wurden an diesem Ort Spezialfahrzeuge beispielsweise für Zirkusse produziert. Menschen und Tiere fühlten sich in den Behausungen wohl. Annemarie Buschbaum, die Tochter des Betriebsinhabers erinnert sich: „Ich bin mir sicher, hätten wir nur wenige Jahre länger durchgehalten und uns auf Urlaubswohnwagen spezialisiert, gäbe es uns heute noch.“
„Weitere Tafelenthüllungen sollen im nächsten Jahr folgen“, so die Ankündigung des Arbeitskreises GLIEM.