Wildes Entsorgen verboten

Mit einfachen Holzgattern gelingt das Kompostieren im eigenen Garten und macht viel Freude, wenn nährstoffreiche Gartenerde im Ergebnis genutzt werden kann. (Foto: NABU, Sebastian Hennigs)

Grünschnitt kann kompostiert werden

Langenhagen (gg). An Feldwegen oder an Waldrändern häufen sich derzeit, wie in jedem Jahr, wild entsorgte Gartenabfälle. Landwirte haben viel Arbeit beim Aufladen des Drecks, so der Tenor unter den Betroffenen aus den Ortschaften. Dem Thema hat sich nun der NABU angenommen. Tipps sollen Hobbygärtnern helfen, die richtige Entscheidung zu treffen. So gilt weiterhin: Grünschnitt kann bei den Grüngut-Annahemstellen kostenlos abgegeben werden. Der Weg dorthin ist meist einfacher, als bis zum Feldrand, wo das illegale Abkippen als Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann. 
Gartenabfälle im eigenen Garten zu kompostieren, ist eine gewinnbringende Methode, so der NABU-Tipp, denn dabei werden wichtige Nährstoffe im Kreislauf der Natur gehalten. „Mit einem Komposthaufen auf dem Grundstück hat man eine ökologische und preiswerte Alternative zum Kunstdünger und verwandelt seinen eigenen Garten in eine Kreislaufwirtschaft“, so die NABU-Mitteilung. Auch die Entsorgung in der eigenen Biotonne sei eine Möglichkeit. Beide Methoden sind mit weniger Aufwand verbunden als die Entsorgung im Wald, die illegal ist.
Die aha-Grüngut-Annahmstellen für Strauchschnitt in Langenhagen sind: in Kaltenweide an der Kananoher Straße, in Krähenwinkel an der Walsroder Straße 209 und in Schulenburg an der Dorfstraße 29. Die Öffnungszeiten sind jeweils mittwochs von 16 bis 18 Uhr und sonnabends von 9 bis 12 Uhr. Rasenschnitt wird hier nicht angenommen. In Biosäcken verpackt wird Rasenschnitt an den regelmäßigen Terminen von aha abgeholt.