Willkommenskultur als Konzept

Leitung und Vorstand des Vereins MGH-Mütterzentrum (von links): Christine Paetzke-Bartel, Carla Pressler, Kirsten Wacker, Ingrid Lenk, Monika Henze und Heike Eichler (Sekretariat). (Foto: G. Gosewisch)

Zuversicht im Mehr-Generationen-Haus

Langenhagen (gg). Rundum positiv äußert sich Christine Paetzke-Bartel zur Zukunft des Mehr-Generationen-Hauses (MGH) an der Konrad-Adenauer-Straße. Seit vier Jahren ist sie Leiterin und Koordinatorin der Begegnungsstätte, konnte sich immer auf einen starken Vereinsvorstand verlassen. Die Verabschiedung von Vorstands- und Gründungsmitglied Gundula Ruge in den Ruhestand im vergangenen Sommer war ein Anlass auf den Erfolg des Konzepts zurückzuschauen. Sozialdienst, Integrations- und Bildungsangebote sind fest verankert, nach 28 Jahren ist das MGH eine Institution in Langenhagen. „Aktiver und offener denn je“, ergänzt Christine Paetzke Bartel mit Blick auf die Zukunft und betont, dass sie großen Wert darauf legt, das Haus „nicht als Insel zu führen, sondern kommunal verortet“. Kooperationsgespräche mit den sozialen Einrichtungen in der Stadt gehören ebenso dazu wie die flexible Anpassung an den Bedarf. „Wir machen hier viel möglich. Ein Beispiel ist die Randzeitenabdeckung für Kinderbetreuung oder die Hausaufgabenbetreuung“, erklärt sie. Von Jung bis Alt - die gegenseitige Unterstützung und die Pflege des sozialen Zusammenhalts unter den Besuchern, Gruppenteilnehmern oder Ratsuchenden sind Programm, die Willkommenskultur ist erlebbar. So soll es weitergehen. Erstmalig in der Geschichte des MGH zeichnet sich zudem eine Finanzierungssicherheit ab. Fördermittel fließen zu Teilen seitens der Stadt, des Landes und des Bundes, im Koalitionsvertrag ist der Bestandsschutz für Mehr-Generationen-Häuser formuliert worden.