Win-win-Situation durch "Blickpunkt Auge"

Wollen die Marke "Blickpunkt Auge" im Rathaus etablieren (von links): Jessica Stracke vom Regionalverein Hannover des Blinden- und Sehbehindertenverbandes, Albert Schneider und Peter Kleinsorge. (Foto: O. Krebs)

Beratung für Sehbehinderte und Blinde an jedem dritten Donnerstag

Langenhagen (ok). Pflegeberatung, Beratung zur Vorsorgevollmacht, Wohnberatung – die Angebote werden bislang im Rathaus alle gut angenommen. Seit Donnerstag gibt es einen neuen Service, der sich an Sehbehinderte und Blinde wendet. Der Titel: "Blickpunkt Auge – Rat und Hilfe bei Sehverlust". Peter Kleinsorge, Inklusionsbeauftragter der Stadt Langenhagen, sieht darin eine Win-win-Situation für beide Seiten. "Blickpunkt Auge" sei ein Marke, die die Hemmschwelle nehmen könne, das Rathaus in diesem Fall erste Anlaufstelle. Übernehmen wird die Beratung, die an jedem dritten Donnerstag im Monat von 15 bis 18 Uhr im Sitzungsraum I des Rathauses laufen wird, Albert Schneider. Der 67-Jährige ist seit seiner Geburt sehbehindert, kann sich selbst in die Betroffenen hineinversetuzen und stellt bei der Beratung unter anderem auch verschiedene Hilfsmittel wie etwa Lupen und Euro-Coin-Tester – Zählgeräte für Münzen und Geldscheine – vor, Die Stadt selbst will Schneider auch beraten, etwa, wenn es um neue Bauvorhaben geht, die behindertengerecht gestaltet werden. Für nächsten Donnerstag, 26. November, um 19 Uhr lädt Schneider in den Eichenhof an der Godshorner Straße zum Stammtisch mit Erfahrungsaustausch ein. Nächster Beratungstermin im Rathaus ist dann am 17. Dezember.