"Wir sind keine Kühlschrankgemeinde"

Sehen die Bibel als Grundlage ihres Handelns (von links): Johannes Ebbing, Christa Läse und Klaus Dörrie.Fotos. O. Krebs

25 Jahre Elia-Kirche: Zusammenhalt wird großgeschrieben

Langenhagen (ok). 180 Besucherinnen und Besucher im Schnitt bei jedem Gottesdienst, ein Vielfaches der Zahl, die sich in anderen Gotteshäusern treffen? Was macht den Reiz der Elia-Gemeinde aus, die jetzt den 25. Geburtstag ihrer Kirche an der Konrad-Adenauer-Straße gefeiert hat. "Wir sind eben keine Kühlschrankgemeinde, der menschliche Kontakt ist sehr wichtig", versucht Pastor Klaus Dörrie eine Antwort auf die Frage zu finden. Der Name Elia bedeute konsequent und Gott hingegeben und genauso sei auch die Einstellung innerhalb der Gemeinde. "Viele wissen nicht, warum sie in der Kirche sind. Bei uns ist Jesus die Hauptperson, allem Handeln liegt ein biblischer Text zu Grunde", sagt Dörrie. Die hauptamtliche Kinder- und Jugendreferentin auf Spendenbasis, Edit Szylagyi, die vom CVJM kommt und gerade eine Aufbauausbildung zur Diakonin absolviert, schaffe es mit ihrer offenen Art und vielen Aktionen eine bestimmte Gruppe anzusprechen, viele Gemeindeglieder fänden sich auch in den Hauskreisen wieder, die sich einmal in der Woche zu unterschiedlichen Themen treffen. "Ich gehe schon seit vielen Jahren zum Jüngerschaftstreff, wo nur Männer sind. Wir sehen uns immer mittwochs um 5.30 Uhr", erzählt Pastor Klaus Dörrie, dem diese Begegnungen viel bringen. Und auch Johannes Ebbing, mit 29 Jahren jüngstes Mitglied im Kirchenvorstand, fühlt sich in der Elia-Kirche mit ihrer speziellen Ausrichtung pudelwohl. Eine Frau der ersten Stunde ist Christa Läse; die 82-Jährige hat die Elia-Kirche quasi mit aufgebaut und erinnert sich noch gut an die ersten Jahren, hat sich auch später noch vielfältig engagiert. Überhaupt die Ehrenamtlichen: Sie sind nach Ansicht Dörries eine der stärksten Säule in der Gemeinde, mehr als 100 Frauen und Männer sind dort aktiv. Und die müssen sich im kommenden Jahr auf einen neuen Hauptamtlichen einstellen, denn ein Mann der ersten Stunde geht von Bord: Klaus Dörrie wird am 12. Januar in einem Festgottesdienst verabschiedet.