„Wir sitzen alle in einem Boot“

Ein gelungenes Beispiel für Integration: Firmenchefin Monika Beer (rechts) im Gespräch mit Yvonne Salewski von pro regio. (Foto: O. Krebs)

Integration der Flüchtlinge großes Thema beim Ausbilder-Frühstück

Langenhagen (ok). Aras Oskan geht seinen Weg in Deutschland, der Flüchtling aus Syrien ist Auszubildender im ersten Lehrjahr zum Kfz-Mechatroniker bei der Firma Beer & Sokolowsky (das ECHO berichtete). Deutsch spricht er sehr gut, auch ohne Kursus, aber das Lernen der Fachbegriffe in der Schule fällt ihm doch nicht immer so leicht. Im familiären Autobetrieb bekommt der 23-Jährige die notwendige Unterstützung. Nur jeder Einzelfall liegt eben anders, und deshalb riet Jürgen Hansen von der Region Hannover beim jüngsten Ausbilder-Frühstück, das mit 70 Gästen übrigens einen Rekordbesuch verzeichnete, im Rathaus in Sachen Ausbildung für Flüchtlinge nicht in „hektischen Aktionismus“ zu verfallen. Es müsse auf Sicht ein „strukturiertes Vorgehen mit einem roten Faden“ geben, sagte Hansen beim Interview mit Yvonne Salewski von pro regio; der Verbund ist federführend bei der Organisation des Ausbilder-Frühstücks. Der ist ganz sicher beim Berufsfindungs- und Vorbereitungsprojekt Sim & learn zu sehen, das jetzt für technisch interessierte Mädchen am Flughafen läuft (das ECHO berichtete). „Wir sitzen alles in einem Boot“, appellierte der Verantwortliche Horst Sobisch an die Ausbilderinnen und Ausbilder. Jede Einstellung sei wie eine Wundertüte und von der Zufriedenheit der Jugendlichen lebten letztendlich alle. Auch die Unternehmen stünden im Wettbewerb und seien gefordert, müssten sich anspruchsvoll präsentieren. Eine gute Gelegenheit für dieses Vorhaben besteht beispielsweise beim nächsten Berufsfindungsmarkt, der am 14. und 15. April 2016 im Rathaus über die Bühne geht. Anmeldungen interessierter Unternehmen nimmt Jörg Hollemann gern unter (0511) 7307-95 04 oder auch unter joerg.hollemann@langenhagen.de entgegen. die Bühne geht. Anmeldungen interessierter Unternehmen nimmt Jörg Hollemann gern unter (0511) 73 07 95 04 oder auch unter E-Mail joerg.hollemann@langenhagen.de entgegen.