"Wir wollen in die Zukunft blicken"

Wollen die deutsche Minderheit in Polen stärker einbinden: Editah Lorberg und Stefan Rauhut.

Editha Lorberg und Stefan Rauhut legten in Engelbostel Kränze nieder

Engelbostel. Beim Bundestreffens der Schlesier wurde unter anderem die Zusammenarbeit mit Niedersachsens Partnerland, Schlesien und die Bedeutung der Vertriebenenorganisationen für die deutsch-polnischen Beziehungen diskutiert.
„Die Erinnerung an die Flucht und Vertreibung tausender Menschen wachzuhalten, ist ein wichtiges Anliegen der CDU-Fraktion“, sagt die stellvertretende Vorsitzende und Beauftragte für Aussiedler- und Heimatvertriebene der CDU- Fraktion, Editha Lorberg. „Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Niedersachsen und Polen weiter ausgebaut werden.“ Sowohl Lorberg als auch der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft Schlesien, Stephan Rauhut, sprachen sich deshalb für eine stärkere Einbindung der deutschen Minderheit in Polen in diesen Prozess aus. „Wir wollen in die Zukunft blicken“, erklärte Rauhut in der Podiumsdiskussion. „Die Schlesier können bei den deutsch-polnischen Beziehungen eine Schlüsselrolle spielen – wir müssen nur einbezogen werden.“
Am Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung haben Rauhut und Lorberg, die kürzlich zur Landesvorsitzenden des Bundes der Ver-
triebenen in Niedersachsen gewählt wurde, Kränze an der der Gedenktafel für die Vertriebenen in Engelbostel niedergelegt.