Wird IGS am Kreisel gebaut?

Elternbefragung soll Weichen stellen

Kaltenweide/Krähenwinkel (gg). Eine ursprünglich vom Schulelternrat (Grundschule Kaltenweide) formulierte Forderung nach einer weiterführenden Schule in der Ortschaft wurde von der Stadtverwaltung aufgegriffen – zumindest ist nun der Realisierungsweg aufgezeigt in einer Drucksache, die im nächsten Bildungsausschuss am Dienstag, 15. November, um 17.45 Uhr im Ratssaal, Marktplatz 1, politisch beraten wird. Die Ratsmitglieder sollen ein Votum für eine Elternbefragung abgeben. Eine Absprache zur Durchführung hat es mit der Landesschulbehörde bereits gegeben. Voraussetzung für eine neue Schule sei, dass der Bedarf hierfür nachgewiesen werden kann. Eine diesbezügliche, formelle Bedarfsabfrage bei den Eltern müsse laut Auskunft der Landesschulbehörde auf jeden Fall standortabhängig erfolgen und es müsse ein konkreter Schulstandort benannt werden. Die Verwaltung hat deshalb vier mögliche Standorte für eine IGS ermittelt. Bauflächen wären an der Pfeifengrasstraße, an der Wagenzeller Straße, am nördlichen Kreisel der L190 oder an der Kananoher Straße (A352) möglich. Allerdings habe nur der Standort am Kreisel Priorität, da es an den übrigen Standorten „Nutzungs- und Zielkonflikte“ oder schwer einschätzbare Realisierungschancen gebe. Befragt werden sollen die Eltern mit Grundschul- und Kita-Kindern. Laut Drucksache sei ein Schulstart IGS-Kaltenweide zum Schuljahr 2022/23 vorstellbar.