"Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg"

Der klassische Schützenumzug gehörte in Godshorn natürlich auch zum Festprogramm. (Foto: D. Lange)

Godshorner Schützenfest auf dem Le-Trait-Platz

Godshorn (dl). Nach Jahren finanziell bedingter Minimallösungen feierten die Godshorner Schützen endlich einmal wieder ein richtiges Schützenfest. Möglich gemacht hatte die dreitägige Veranstaltung auf dem Le-Trait-Platz Sven Engelhardt, seit Kurzem neuer Wirt des Restaurants Treffpunkt am Spielplatzweg.
„Das Schützenfest gehört in die Mitte des Ortes“ ist der Vorsitzende des Schützenvereins, Dittmar Brockmann überzeugt. „In den Jahren zuvor mussten wir unser Schützenfest im Dorfgemeinschaftshaus im Schützenraum feiern und waren dort etwas weit ab vom Schuss“, sagt Dittmar Brockmann. Die Verlagerung an seinen angestammten Platz hat dem, für die Schützen wichtigsten Fest des Jahres gutgetan und ist bei den Godshornern gut angekommen. Die Disco im Zelt am Samstagabend nach dem Anbringen der Schützenscheiben endete erst am frühen Morgen gegen vier Uhr und zum traditionellen Sonntagsmittagessen nach dem Gottesdienst sind insgesamt 130 Essensmarken verkauft worden. Und wie man hört, hat es auch geschmeckt. Engelhardt hatte das Fest gewissermaßen für den Schützenverein organisiert und auch dafür gesorgt, dass die Schützen und alle Besucher am Sonntag im Anschluss an den Ausmarsch das WM-Spiel der deutschen Mannschaft gegen Mexiko im Festzelt sehen konnten. Nur auf die Fahrgeschäfte auf dem Platz mussten die Besucher verzichten, weil deren Betreiber aus persönlichen Gründen kurzfristig abgesagt hatte und adäquater Ersatz so schnell nicht zu bekommen war. Für die musikalische Unterstützung beim Ausmarsch und im Festzelt sorgten das Fanfaren-Corps Vahrenheide und Fanfarenzug Alt-Linden.