Wo wohnen Flüchtlinge?

Stadtverwaltung informiert am 26. November

Kaltenweide. Für wie viele Flüchtlinge soll in Langenhagen und insbesondere in Kaltenweide und Krähenwinkel Wohnraum geschaffen werden? Wie sollen sie wo untergebracht werden? Auch diese Fragen werden in einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 26. November, um 20 Uhr im Nie`t Hus beantwortet. Bürgermeister Mirko Heuer stellt an diesem Abend die kurz- und langfristigen Pläne vor, wie innerhalb des gesamten Stadtgebietes Wohnraum für Flüchtlinge geschaffen werden soll. Die städtische Sozialberatungsstelle wird über die Flüchtlingsbetreuung und die Koordination der Unterbringungen informieren.
„Die Zahl der derzeit nach Deutschland kommenden Flüchtlinge ist eines der Themen, die auch in Langenhagen viele Menschen beschäftigen“, sagt Bürgermeister Heuer. „Diese Menschen aufzunehmen, ist jedoch nur einer von vielen Schritten, die wir als Gemeinschaft gehen müssen.“ Erst wenn Flüchtlinge einen Asylantrag stellen konnten, würden sie den einzelnen Kommunen zugewiesen, erläutert Doris Lange, Leiterin vom Sozialberatungsdienst.
Die Stadt Langenhagen hat aufgrund der andauernden Flüchtlingsbewegungen knapp 455 Kinder, Frauen und Männer aufgenommen. „Und es werden natürlich noch mehr, auf deren Aufnahme wir uns frühzeitig vorbereiten wollen“, betont Heuer. Aus diesem Grund hatte die Verwaltung gemeinsam mit der Politik bereits Standorte für die Unterbringung von zugewiesenen Flüchtlingen erarbeitet. „Bisher reichte der vorhandene, in Teilen kurzfristig angemietete Wohnraum, um den Bedarf zu decken. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir alle unsere Möglichkeiten ausgeschöpft haben, deswegen brauchen wir dringend auf den vereinbarten Flächen neuen Wohnraum.“