"Wohnbebauung ist ein No Go"

Aktionsbündnis Rieselfelder gründet sich

Langenhagen. Die SPD-Abteilung Langenhagen hatte zu einem Diskussionsabend eingeladen. Das Thema waren die Rieselfelder, bzw. der aktuelle Plan der Stadt, diese als Wohnbebauung auszuweisen, entgegen einem gültigen Ratsbeschluss, welche die Felder in den Stadtpark einbinden soll. Außerdem stellte die Verwaltung im August bereits einen Vorentwurf zur Neugestaltung bzw. Aufwertung der Rieselfelder vor (2016/293). Doch mit der jüngsten Drucksache zum ISEK (2016/379) soll nach Wünschen der Stadt alles anders werden.
Dies veranlasste rund 40 Personen, der offenen Einladung der SPD Abteilung Langenhagen zu folgen und in der Teestube der IGS leidenschaftlich zu diskutieren. „Eine Beteiligung, ähnlich unserer Veranstaltung zum Thema Schulzentrum - also ein ähnlich heißes Thema in der Bevölkerung. Alle waren sich unisono einig, dass eine Wohnbebauung der Rieselfelder ein No Go ist, berichtet Frank Stuckmann, Vorsitzender der Abteilung. Die Runde aus Bürgerinnen und Bürgern, Vertretern des BUND, NABU, AK Grünes Langenhagen, Naturkundliche Vereinigung Langenhagen sowie Mitgliedern aus SPD, Grüne, Linke und FDP schmiedete gegen Ende des Abends das „Aktionsbündnis Rieselfelder“. Gemeinsam wollen sie die geplante Wohnbebauung verhindern und erreichen, dass die Stadt den 2012 mehrheitlich getroffenen Ratsbeschluss und den ursprünglichen Plan zur Aufwertung der Rieselfelder umsetzt.