Wunschgroßeltern für Langenhagens Norden

Freuen sich auf viele Wunschgroßeltern: Kerstin Wuthnow und Harald Gerke. (Foto: A. Lang)

Informationsabend am 8. Dezember in der Matthias-Claudius-Gemeinde

Kaltenweide/Krähenwinkel. „Wir haben die Menschen in Kaltenweide und Krähenwinkel gefragt, was hier wirklich gebraucht wird“, berichtet Kerstin Wuthnow. Die Mitarbeiterin des Diakonieverbandes Hannover-Land ist Koordinatorin des Projektes „Wunschgroßeltern“, das als Resultat einer Bürgerbefragung nach zweijähriger Planung umgesetzt wird. Träger ist der Diakonieverband in Kooperation mit der evangelisch-lutherischen Matthias-Claudius-Kirchengemeinde. „Die Wunschgroßeltern werden Langenhagens Norden noch familiärer machen“, freut sich auch Diakonin Dorothee Beckermann. Sie wird als Kirchenkreissozialarbeiterin das Projekt begleiten.
Ganz zentrale Wünsche der Menschen vor Ort werden mit dem Projekt „Wunschgroßeltern“ aufgegriffen: So suchen einerseits viele, oft zugezogene Familien Kontakte vor Ort sowie Unterstützung in der Betreuung ihrer Kinder. Andererseits leben in Kaltenweide und Krähenwinkel auch viele ältere Menschen, die sich familiären Anschluss wünschen.
Zu einem Informationsabend laden Dorothee Beckermann und Kerstin Wuthnow alle Interessierten für Dienstag, 8. Dezember, um 19 Uhr in die Matthias-Claudius-Kirchengemeinde in Krähenwinkel ein. „Das Wunschgroßeltern-Projekt bietet vitalen, kinderlieben Frauen und Männern ab 50 Jahren die Möglichkeit, sich ein bis zwei Mal in der Woche um Kinder von Familien und Alleinerziehenden zu kümmern“, so Kerstin Wuthnow. Beim Informationsabend wird sie über die konkrete Umsetzung sowie über die begleitenden Veranstaltungen und Fortbildungen informieren. Wichtig ist ihr, dass das Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger offen ist – unabhängig von Religion oder Herkunft.
Wer nicht an der Informationsveranstaltung teilnehmen kann, aber Interesse an dem Projekt hat, kann sich auch direkt an Kerstin Wuthnow wenden: Sie ist montags, dienstags und donnerstags unter (0511) 973 39 99-0 oder per Mail unter kerstin.wuthnow@evlka.de zu erreichen.
Im ersten Jahr des Projektes sollen bis zu zehn Familien mit engagierten Wunschgroßeltern zusammengebracht werden. Der entsprechende Bedarf sei da, sagt Sozialpädagogin Kerstin Wuthnow, die bereits seit mehreren Jahren in der Familienarbeit tätig ist. Finanziert wird das Projekt durch Mittel aus dem Programm „ehrenWERT“ der Klosterkammer Hannover, der Diakonie in Niedersachsen sowie der hannoverschen Otto-Stiftung.