Xavier fegte durch die Stadt

Dieser Baum an der Europa-Markthalle hat der orkanartige Sturm komplett aus dem Boden gerissen. (Foto: O. Krebs)

Mehr als 70 Sturm-Einsätze für die Feuerwehr am Donnerstag und Freitag

Langenhagen. Die Feuerwehrwehren der Stadt Langenhagen waren am Donnerstag mit diversen Sturmschäden beschäftigt. Verursacher war Sturmtief Xavier, das mit Böen bis zu 125 Stundenkilometern durch die Stadt fegte. Aufgrund der erhöhten Anzahl an Einsatzstellen hat sich die Stadtfeuerwehr für eine zentrale Einsatzleitung an der Wache Konrad-Adenauer-Straße entschieden. Hier wurden alle Einsätze zentral koordiniert. Notrufe gingen wie gewohnt über die Nummer 112 ein und wurden nach Langenhagen weitergeleitet. Insgesamt sind mehr als 70 Einsatzstellen gemeldet worden, die von den ehrenamtlichen Kräften der Stadtfeuerwehr abgearbeitet wurden.
Parallel zu den gemeldeten Sturmschäden ereilten auch noch andere Einsätze wie zum Beispiel eine Türöffnung und zwei ausgelöste Brandmeldeanlagen die Einsatzleitung. Hier war schnelles Handeln erforderlich, da Einsatzkräfte umdisponiert und Fahrzeuge zum Einsatzort geschickt werden mussten.
Insgesamt an die 100 Kräfte von Feuerwehr und Johanniter (Verpflegungszug) waren in den Unwettereinsatz eingebunden. Seit den Mittagsstunden wurden die Sturmschäden sukzessive abgearbeitet. Die letzten Fahrzeuge fuhren gegen Mitternacht zurück auf den Hof der Wache Langenhagen.
Auch am Freitagmorgen gingen noch weitere Alarmmeldungen wegen Sturmschäden bei der Feuerwehr ein und beschäftigten die Wehren am Freitag. Über mangelnde Arbeit können sich die Langenhagener Ortsfeuerwehren im Moment nicht beklagen; allein die Langenhagener Wehr ist im Moment mindestens einmal "draußen".