Zaun für 4.000 Euro kommt

Stadt und Deutsche Bahn sind sich einig

Kaltenweide (ok). 1,60 Meter hoch, etwa 40 Meter lang, Kosten von rund 4.000 Euro, die entstehen: Der Zaun am Kaltenweider Bahnhof soll zwischen dem östlichen Bahnsteig am Haltepunkt Kaltenweide und dem ersten Gebäude nördlich des Bahnsteigs entstehen. So wird eine lückenlose Abzäunung entstehen, sobald die Lärmschutzwand errichtet ist. Gebaut wird sowohl auf Grundstücksflächen der Deutschen Bahn AG und der Stadt Langenhagen. Richtung Süden werden auf der West- und Ostseite dornige Sträucher gepflanzt, um ein Queren der Bahnstrecke zu verhindern. Eine Verlängerung des Zauns bis zum Hainhäuser Weg wird von der Verwaltung nicht befürwortet; dort sei das Gefährdungspotenzial nicht so groß, da es ohnehin schon einseitige Lämrschutzwände gebe. Dem Grunde nach hat die Deutsche Bahn den Planungen bereits zugestimmt; jetzt gehe es nur noch um Details.
Damit ist die Diskussion um den Zaun, die sich wochenlang hingezogen hat, nun beendet. Die mehr als 500 Unterschriften, die der neue Verein "Bürger für Kaltenweide" sowohl online als auch schriftlich gesammelt hat, haben sicher ihren Teil dazu beigetragen, dass das Vorhaben realisiert werden kann. Und auch der Bürgerverein Kaltenweide hatte sich neben der Politik für die Sache stark gemacht, direkt an den Bahnvorstandsvorsitzenden Rüdiger Grube geschrieben. Spätestens im September dieses Jahres soll der Zaun dann stehen.
Der Verein "Bürger für Kaltenweide" ist froh über die Einigung und die begonnene Planung, bedankt sich bei allen Beteiligten.