Zehn sturmbedingte Einsätze

Der Sturmschaden am Rährweg war nur einer von vielen am vergangenen Freitag.

Starker Wind ließ die Bäume kippen

Langenhagen. Zu insgesamt zehn sturmbedingten Einsätzen mussten 30 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Godshorn, Kaltenweide und Langenhagen am Freitag ausrücken.
Kurz vor 15 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Godshorn an den Rährweg gerufen. Ein Baum war durch den Sturm umgefallen und lag quer zur Fahrbahn auf einem geparkten Fahrzeug. Die Einsatzkräfte zersägten den Baum mit einer Kettensäge. Nach rund einer Stunde war der Rährweg wieder befahrbar.
Durch Böen hoben sich am Taunusweg einige Dachpfannen eines Carports. Mit zwei Schrauben wurden diese gesichert und die Einsatzstelle dem Eigentümer übergeben.
Ein gemeldeter umgefallener Baum in Kaltenweide konnte nicht aufgefunden werden.
Das große Tipizelt am Silbersee wurde durch Windböen in einen Baum geweht. Die Einsatzkräfte sicherten das Tipi und lagerten es am Wegesrand. Hier kam unter anderem auch die Drehleiter zum Einsatz.
Darüber hinaus lösten sich einige Dachelemente einer Lagerhalle an der Münchener Straße und drohten zu Boden zu stürzen. Die Feuerwehr sicherte weitere lose Elemente. Ein gemeldeter Baum, der auf die Hauptstraße in Godshorn gefallen sein soll, stellte sich als Fehlalarm heraus. In der Straße Hinter dem Dorfe blockierte eine umgefallene Weide die Fahrbahn. Nach dem Einsatz einer Kettensäge war die Straße nach einer halben Stunde wieder befahrbar.
Eine Birke fiel in der Gutenbergstraße auf die Straße. Die Feuerwehr sicherte den Baum ab. Da vom Baum keine weitere Gefahr ausging, wurde die Feuerwehr auch hier nicht weiter tätig.
Um kurz vor 17 Uhr wurden die Einsatzkräfte aus Kaltenweide zu einem umgestürzten Baum alarmiert. In der Straße Kananohe war eine Kiefer umgestürzt, die eine Hauseinfahrt und die Straße versperrte. Mit einer Kettensäge wurde der Baum zerteilt.
Im Allerweg stürzte eine Tanne um. Da der Baum auf Privatgrundstück lag, wurde die Feuerwehr nicht tätig.