Zehn Tage auf die Freundschaft

Gruppenbild unter dem Eiffelturm.

22 deutsche Jugendliche reisen in die Partnerstadt Le Trait

Godshorn. „Vive Godshorn, vive Le Trait et vive le jumelage!“, mit diesen Worten begrüßen die vier deutschen Betreuerinnen Alina Martens, Lea Ganteföhr, Jiskah Reeck und Yvonne Riedelt ihre Gastgeber in der Partnerstadt Le Trait zum diesjährigen Jugendaustausch. Vom 19. bis 29. August sind die Jugendlichen in Gastfamilien untergebracht und erleben dort die französische Kultur hautnah. Angefangen bei der Sprache, über getrennte Räume für Toilette und Waschbecken bis hin zum ausgedehnten Abendessen mit Käse und Desserts - vieles ist hier anders.
Die Tage sind gefüllt mit einem abwechslungsreichen Programm aus Sport, Ausflügen und Shopping. Schnell sind sich alle einig, dass der Tag in Paris das Highlight der Reise ist. Der Blick vom Eiffelturm hinunter auf die Metropole wird den 22 deutschen und 13 französischen Jugendlichen noch lange in Erinnerung bleiben. Ebenso wie die volle Pariser Metro, aufdringliche Straßenhändler, teure Geschäfte an der Champs Elysee oder die Kirchen Sacre Coeur und Notre Dame.
Die Abende verbringen die deutschen Jugendlichen und ihre französischen Austauschpartner zusammen in dem neu errichteten Jugendzentrum der Stadt Le Trait. Tischtennisturniere, Krökel-Duelle oder Beauty-Sessions lassen neue, interkulturelle Freundschaften entstehen. Aber auch alte Bekannte treffen sich nach Jahren wieder und erinnern sich an ihre Zeit als Teilnehmer.
Nach zehn Tagen haben die Jugendlichen und ihre Gastfamilien beim Abschied Tränen in den Augen. Mit dem Versprechen „à l’année prochaine“ steigen die Deutschen in den Bus und die Erinnerung an die schöne Zeit in der Normandie weckt bereits die Vorfreude auf den französischen Besuch in Godshorn im kommenden Jahr. Dort wird sich dann das deutsche Partnerschaftskomitee ein Programm für die Freunde aus Le Trait ausdenken.