Zeit zum Beschnuppern

„Sitz!“ Jennifer Roth stellt sich mit ihrem Hund Maja einem Gehorsamkeitstest. (Foto: L. Schekendiek)

"Tag des Hundes" für Jedermann im Schäferhundverein

Langenhagen (ls). Tierrettung, Versorgung und Erziehung. Dies waren die drei Themen, die beim "Tag des Hundes" im Schäferhundverein Engelbostel im Mittelpunkt standen. Die Tierrettungsspate der Feuerwehr sowie das Tierheim mit ihrem Rettungswagen „Struppi“ stellten sich auf dem Gelände vor. Auch der Schäferhundeverein selbst nutzt die Veranstaltung, um sich genauer zu präsentieren: Hunden Manieren beizubringen, sie auszubilden und schließlich eine Prüfung mit ihnen zu machen, die nötig ist, um offizielle Sportarten trainieren oder den eigenen Hund einen Schutzhund nennen zu dürfen.
Ein Missverständnis, dass viele Menschen davon abhält, ihr Tier der Obhut der Hundetrainer zu überlassen, ist der Vereinsname Schäferhundverein. Dieser besteht jedoch nicht, weil nur Schäferhunde zugelassen sind. Jede Hunderasse ist hier herzlich willkommen. Viele Hundebesitzer ließen es sich nicht entgehen, einmal in das Klima zwischen den Mitgliedern, das Gelände und die Arbeit hineinzutasten. Natürlich brachten sie ihre Hunde direkt mit, um zu sehen, wie sie auf die Umgebung reagieren, die sie möglicherweise bald öfter sehen würden.
Die Veranstaltung stand ganz in Sinne der Hunde. So wurde sich gegenseitig beschnuppert und auch zwischen den Frauchen und Herrchen gab es einen regen Austausch, über das Benehmen der Hunde und über Erfahrungen mit dem Verein selbst. Nebenbei konnte jeder Hund einige Gewinne für sich beanspruchen, in individuellen Wettkämpfen wie Gehorsam, Disziplin und Sportlichkeit. So sollten sich beispielsweise zwei Hunde in Selbstbeherrschung üben und den Leckereien, die ihnen vor die Nase gehalten wurden, widerstehen. Was dem einen leichter fiel, fiel dem anderen schwerer, so dass am Ende des Tages genau die Stärken der Hunde analysiert werden konnten. Während des Trainings, gab es für die Besitzer Kaffee, Kuchen und Leckeres vom Grill. Die Frage, ob dabei vielleicht das eine oder andere Grillwürstchen unauffällig vom Tisch verschwunden ist, bleibt wohl offen.