Zelt fiel beim Elchtest durch

Rodelberg: SPD versorgte Durchgefrorene mit Punsch und Quarkbällchen

Kaltenweide (ok). Die Idee ist gut: Oben auf dem Berg wird kräftig gerodelt, unten versorgt die SPD die Durchgefrorenen mit Punsch und leckeren Quarkbällchen. Und alles schien zu passen, alle spielten mit: Das kalte Wetter, die vielen kleinen und großen Rodlerinnen und Rodler und nicht zuletzt die fleißigen sozialdemokratischen Helferinnen und Helfer. Bis zu dem Moment, als das SPD-Zelt in Leichtbauweise, das sonst im Sommer und Herbst eingesetzt wird, keine Lust mehr auf die winterliche Veranstaltung hatte. Es verabschiedete sich nach einer Windbö, sauste durch die Luft und landete wieder mit gebrochenem Gestänge. Fazit: Elchtest nicht bestanden! Dieser ungeplante Zwischenfall war aber kein Grund für die wackeren Sozialdemokraten, den Kopf in den Sand – oder besser gesagt Schnee – zu stecken. Ungebrochen verteilten sie weiter Gebäck und schenkten Punsch aus. Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr freute sich, dass der ursprünglich mit „Rodelberg“ titulierte Hügel den Namen in diesem Winter zurecht trägt.
Und Sigrid Könneke betonte, dass die Veranstaltung auch der Integration der Migranten im Weiherfeld dienen sollte. Was übrigens die Kritik an den fehlenden Parkplätzen rund um den Rodelberg angeht, so stellte sich die Situation am vergangenen Wochenende ziemlich entspannt dar. Wer wollte, fand schon noch ein Plätzchen. Aber wer falsch parkte, kam diesmal nicht ungeschoren davon; der Ordnungsdienst der Stadt Langenhagen kontrollierte und verteilte auch Knöllchen.