Zu viel Schnee auf den Straßen?

Städtischer Winterdienst war im Einsatz

Langenhagen (gg). Mit Auftakt am Sonntag setzten die Schneeflocken ihren Tanz vom Himmel auch am Montag und Dienstag fort und alarmierten anhaltend den städtischen Winterdienst, der für die Räumung der Straßen in Langenhagen zuständig ist. In voller Besetzung (28 Mitarbeiter) und im Schichtbetrieb von 3.30 bis 22 Uhr wurde mit allen zur Verfügung stehenden Maschinen gearbeitet, darunter vier große Kehrmaschinen, die auf den Hauptstraßen (insgesamt 160 Kilometer) unterwegs sind. Anders als in den Nachbarkommunen wurde am Sonntag der Neuschnee nicht geräumt. Thorsten Brockmann, im städtischen Betriebsdienst zuständig für die Ausführung des Winterdienstes auf den Straßen, erklärt: „Wir haben im Vorfeld Salz gestreut. Da der Wetterdienst für die folgenden Stunden gefrierenden Regen angekündigt hat, hielten wir es für sinnvoller das Schneegemisch auf der Fahrbahn zu lassen, das sich besser befahren lässt als Eis auf Asphalt.“ Kritik war in den sozialen Medien zu lesen. Demnach sei in Nachbarkommunen besser geräumt worden als in Langenhagen. Das wertet Thorsten Brockmann als unbegründet: „Wir haben viel getan. Maßnahmen aus der Wetterprognose abzuleiten ist immer eine spontane Entscheidung. Anders als auf Autobahnen, wo vorsorglich gestreut wird, ist für Kommunen vorgegeben, dass nur reagiert wird. Wir streuen auch nur einen Bruchteil der Salzmenge, die je Quadratmeter auf der Autobahn ausgebracht wird.“ 75 Tonnen Salz sind in Langenhagen an zwei Tagen ausgebracht worden – Kostenpunkt 5.100 Euro, nicht nur für den Kraftverkehr, auch für die Sicherheit von Fußgängern und Fahrradfahrern.