Zukünftige Dezernentinnen in der Region

Regionspräsident Hauke Jagau schlägt Christine Karasch (links) und Andrea Hanke für die frei werdenden Dezernentenstellen in der Regionsverwaltung vor.

Christine Karasch und Andrea Hanke vorgestellt

Region. Regionspräsident Hauke Jagau hat Vorschläge für die Nachfolge der scheidenden Dezernenten Axel Priebs und Erwin Jordan bekannt gegeben. Andrea Hanke, derzeit Stadträtin für die Bereiche Schule; Kinder, Jugend, Familie, Soziales und Gesundheit der Stadt Braunschweig, soll künftig das Dezernat der Region Hannover für Soziale Infrastruktur leiten. Christine Karasch, aktuell Dezernentin für Planen, Bauen, Recht und Ordnung der Stadt Rheine, soll das Dezernat der Region Hannover für Umwelt, Planung und Bauen übernehmen. Die Regionsversammlung entscheidet voraussichtlich am Mittwoch, 7. Februar, in einer Sondersitzung über die Personalien.
„Ich bin sehr froh, dass es gelungen ist, zwei fachlich äußerst versierte Bewerberinnen zu finden“, sagte Hauke Jagau während der Vorstellung. „Ich bin überzeugt davon, dass beide aufgrund ihrer hohen Qualifikation mit Zustimmung der Regionsversammlung rechnen können.“
Beide Kandidatinnen bringen einen reichen Erfahrungsschatz mit: Andrea Hanke (57 Jahre) hat nicht nur in Geschichte promoviert, sondern hat zudem den Master of Public Management. Ihre Verwaltungslaufbahn begann die gebürtige Hannoveranerin 1992 als Kulturbeauftragte der Stadt Lehrte, ehe sie 1995 zunächst als Marketingreferentin, dann als Leiterin des Fachbereichs Kultur, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit zur Stadt Hildesheim wechselte. Es folgte 1998 der Wechsel zur Stadt Stade als Stadträtin für die Bereiche Schule, Kultur, Jugend und Soziales sowie Sport. Im Jahr 2005 folgte der Wechsel zur Stadt Münster als Beigeordnete für die Bereiche Bildung, Familie, Jugend, Kultur und Sport. Seit 2015 ist Andrea Hanke Stadträtin für die Bereiche Schule; Kinder, Jugend, Familie, Soziales und Gesundheit der Stadt Braunschweig. „Die Dezernentenstelle bei der Region ist für mich eine neue Herausforderung, nachdem ich bisher immer auf städtischer Ebene gearbeitet habe“, sagt sie. Auf die neue Aufgabe fühlt sie sich gut vorbereitet: „Ich bin seit vielen Jahren Dezernentin und habe Erfahrung in dem Bereich. Was ich über die Region noch nicht weiß, werde ich mir erarbeiten.“
Christine Karasch (48 Jahre) ist Volljuristin und seit 18 Jahren in Kommunalverwaltungen tätig: Im Jahr 2004 begann Christine Karasch als Justiziarin für öffentliches und privates Baurecht in der Rechtsabteilung der Stadt Wuppertal, nachdem sie zuvor bereits fünf Jahre als juristische Referentin der CDU-Ratsfraktion in Wuppertal gearbeitet hatte. Im Jahr 2011 folgte der Wechsel zur Stadtverwaltung Lüdinghausen als erste Beigeordnete mit der Zuständigkeit für Schule, Soziales, Sport, Kultur und Ordnungsangelegenheiten und als Geschäftsführerin der städtischen Badgesellschaft Lüdinghausen. Seit 2015 ist die gebürtige Kasselerin als Dezernentin für Planen, Bauen, Recht und Ordnung der Stadt Rheine tätig. „Ich habe schon in Kommunen unterschiedlichster Größe gearbeitet, aber die Region Hannover als in ihrer Art einmalige Gebietskörperschaft reizt mich besonders“, sagt Christine Karasch. „Die Region ist nah den Kommunen, hat aber auch eine übergeordnete Funktion. Ich bin gespannt, wie sich das im Alltag gestaltet.“