Zum 40. Mal klingende Weihnachtsgrüße

Vier Musikanten des Bläserensembles, das im vergangenen Jahr gegenüber der Elisabethkirche musizierte. Archiv-Foto: K. Raap

Heiligabend wieder gemeinsame Aktion von ECHO und Blasorchester

Langenhagen (kr). Der Musiktitel „Alle Jahre wieder“ zählt nicht nur zu den bekanntesten deutschen Weihnachtsliedern, der Titel passt auch perfekt zu der Veranstaltungsreihe, die das Langenhagener ECHO nun schon zum 40. Mal mit dem Blasorchester der Stadt Langenhagen als klingenden Weihnachtsgruß unserer Zeitung organisiert. Die Rede ist von den Konzerten auf dem Theissen-Platz gegenüber der Elisabethkirche: Auch in diesem Jahr musiziert dort am 24. Dezember von 17 bis 18 Uhr eine 20-köpfige Formation des Blasorchesters der Stadt Langenhagen. Die musikalische Leitung hat auch in diesem Jahr Trompeter Gero Kretschmer, der kürzlich einstimmig zum Geschäftsführer des Blasorchesters gewählt wurde. Zu den Musikstücken zählen Heiligabend Titel wie „Winter Wonderland“, „Mary´s Boy Child“, „Rudolf das kleine Rentier“, „Jingle Bells“, „Feliz Navidad“, „Leise rieselt der Schnee“, „Vom Himmel hoch“, „Süßer die Glocken nie klingen“, „Tochter Zion“, „Leise rieselt der Schnee“, „Ihr Kinderlein kommet“ und natürlich „Alle Jahre wieder“. „In diesem Jahr“, so betonte Gero Kretschmer gegenüber dem ECHO, „wird unser Bläserensemble unterstützt durch einen Schlagzeuger, um vor allem die amerikanischen Titel noch schwungvoller zu gestalten.“
Rückblick: Der Start dieser Veranstaltungsreihe erfolgte am 24. Dezember 1975. Zugrunde lag die gemeinsame Idee des damaligen Blasorchester-Chefs Ernst Müller und der ECHO-Redaktion, mittelalterliches Liedgut aufleben zu lassen. Ein Schwergewicht der Veranstaltung sollten natürlich die schönen alten Weihnachtslieder sein. Beim allerersten Auftritt 1975 musizierten zwei Formationen des Orchesters an vier verschiedenen Standorten zwischen Hindenburgstraße und Bahnhofstraße. Geblasen wurde auch auf dem oberen Balkon eines Hochhauses, um die alten traditionellen Turmmusiken zu imitieren. Die tolle Resonanz in der Bevölkerung beflügelte die Veranstalter, die klingenden Weihnachtsgrüße alljährlich zu wiederholen. Ein Jahr später fand dann das weihnachtliche Platzkonzert vor der Emmauskirche statt und dann einige Male vor der katholischen Zwölf-Apostel-Gemeinde am Weserweg. Anschließend verlagerte sich das ECHO-Weihnachtskonzert auf den Platz gegenüber der Elisabethkirche. Nachdem Ernst Müller im Jahr 2000 die Orchesterleitung abgegeben hatte, lief die beliebte Veranstaltungsreihe unter neuer Leitung mit unvermindertem Erfolg weiter.
Der zentral gelegene Platz gegenüber der Elisabethkirche hat sich längst als beste Gegebenheit für musikalische Aktivitäten dieser Art ergeben. Das Konzert findet zwischen zwei Gottesdiensten statt. Und wie sich in der Vergangenheit gezeigt hat, nutzen viele Besucher die Zeit nach dem ersten oder die vor dem zweiten Gottesdienst, um sich festlich auf die abendliche Bescherung einzustimmen. Und wie ginge das besser als mit weihnachtlicher Bläsermusik, live interpretiert von einem ausgezeichneten Ensemble.