Zum Schutz des Niederwildes

Jagdliche Zeremonie nach der Fuchsjagd.

Fuchsjagd am Flughafen Hannover

Engelbostel. Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich auf dem Parkplatz des Gasthof Tegtmeyer „Zum alten Krug“ Jäger des Hegeringes Langenhagen zur Fuchsjagd am Flughafen Hannover. Sie dient dem Schutz den Niederwildes wie Hasen oder Rebhühnern. Axel Mewes, Jägerschaft Hannover-Land, berichtet: "In mehrere Gruppen aufgeteilt ging es zu den weit verteilten Kunstbauten. Doch für die Dackel gab es keine Baujagd, die Röhren waren nicht befahren, lediglich Kiwi, die Borderterrierhündin, hatte Glück. Sie ging erst zögerlich zu den beiden Röhren. Mit etwas Nachdruck ihres Führes Malte Diederichsen verschwand sie in der Röhre und gab auch gleich Laut. Schon nach kurzer Zeit zeigte sich ein Waschbär, gefolgt von Kiwi."
Die Kontrolle der Strohmieten sei erfolglos geblieben. Axel Mewes ergänzt: "Da gab es aber noch zwei naturbelassene Areale mit hohem Gras, Binsen und Schilfbewuchs und Weiß- und Schwarzdorn, Weiden und alten Mooreichen. Hier kamen nun die Vorsteh- und Stöberhunde zum Einsatz. Sie brachten die Füchse auf die Läufe, so daß am Ende fünf von ihnen und der Waschbär auf der Strecke lagen."