Zwei unter einem Dach

Maren Rietschel sieht Feuerwehr-Raumkonzept als absurd an

Langenhagen (ok). Für Maren Rietschel (Grüne) ist die Raumaufteilung in der geplanten gemeinsamen Feuerwehr für Engelbostel und Schulenburg am Stadtweg absurd. "Bei zwei Feuerwehren unter einem Dach muss es das gemeinsame Ziel sein, Symbiosen zu schaffen", sagt Rietschel, die außer einer Wasch- und einer Stuhllagerhalle nicht viel Verbindendes am Stadtweg entdecken kann. Gudrun Mennecke (SPD), langjährige Ortsbürgermeisterin in Engelbostel, sieht das ganz anders: "Wir wollen auf einem Grundstück zwei Feuerwehren bauen, nicht zwei Feuerwehren an zwei Standorten haben. Beide haben unterschiedliche Dienste und unterschiedliche Schwerpunkte." Die Feuerwehrleute müssen sich aufeinander verlassen können, brauchen Bedingungen, mit denen sie gut arbeiten können. Gerade, wenn die Plätze beim Soccerpark und beim MTV Engelbostel-Schulenburg belegt seien, müsse das Feuerwehrhaus noch gut erreicht werden können.