Zweite Einsatzstelle nach Rückstau

Großflächig räumten die Einsatzkräfte der Feuerwehr an der Unfallstelle Trümmerteile.

Ortsfeuerwehr streute Fahrbahn ab und räumte Trümmerteile

Kaltenweide. Zu zwei Verkehrsunfällen wurde die Ortsfeuerwehr am Freitagnachmittag auf die A352 Fahrtrichtung Norden alarmiert. Gegen 14.45 Uhr prallte ein Sprinterfahrer aus Brake bei stockendem Verkehr vor der Einfädelung zur A7 in das Heck eines Skoda aus dem Heidekreis. Der Skoda war mit zwei Kindern und einem Erwachsenen besetzt. Das Fahrzeug drehte sich, schleuderte gegen die Leitplanke und kam dann entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Der Sprinterfahrer touchierte dann noch ein weiteres Fahrzeug, das mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern besetzt war. Durch den Aufprall liefen am Sprinter sämtliche Betriebsmittel aus, die sich auf der Fahrbahn großflächig verteilten. Alle Personen wurden von Rettungskräften behandelt. Die Fahrbahn wurde mit sechs Sack Bindemittel abgestreut und an die Autobahnmeisterei zur weiteren Reinigung übergeben.
Bedingt durch den Rückstau ereignete sich kurz nach der Auffahrt Kaltenweide ein weiterer Unfall. Hier prallte ein Hyundaifahrer aus dem Kreis Celle in das Wohnwagengespann einer vierköpfigen Familie aus Unna. Die auf dem Rückweg befindlichen Einsatzkräfte fuhren die zweite Einsatzstelle an. Auch hier mussten auslaufende Betriebsstoffe mit zwei Sack Bindemittel abgestreut sowie die Fahrbahn von Trümmerteilen gereinigt werden. Alle Unfallbeteiligten wurden zur weiteren Untersuchung in Krankenhäuser transportiert. Unter Einsatzleitung von Ortsbrandmeister Ralf Dankenbring waren zehn Feuerwehrleute mit vier Fahrzeugen bis 17 Uhr im Einsatz.