Hannoveraner Hubschrauber fliegt 454 Einsätze

"Christoph Niedersachsen" wird für dringende Einsätze alarmiert.

Halbjahresbilanz DRF Luftrettung 2015

Hannover. Eine Frau hat eine schwere Blutung im Gehirn. Jetzt tickt die Uhr. Nur eine schnelle Operation in einer Spezialklinik kann sie retten. „Christoph Niedersachsen“, die fliegende Intensivstation der DRF Luftrettung, ist nur zwei Minuten nach der Alarmierung in der Luft, um die Patientin abzuholen. Im ersten Halbjahr 2015 wurden die Hannoveraner Luftretter insgesamt 454-mal alarmiert, um Menschen in Not schnelle medizinische Hilfe zu bringen (2014: 476 Einsätze).
Achim Bickel, Stationsleiter in Hannover, erläutert die Vorteile der Luftrettung: „Kliniken spezialisieren sich bundesweit und bieten nicht mehr alle Behandlungsmöglichkeiten an. Dadurch werden die Wege der Patienten zur für sie optimal geeigneten Versorgung immer länger. Der Transport mit dem Hubschrauber bietet hier einen erheblichen Zeitvorteil. Doch auch als schneller Notarztzubringer werden wir alarmiert, zum Beispiel wenn sich ein schwerer Autounfall ereignet hat oder jemand nach einem Herzinfarkt um sein Leben ringt.“
„Christoph Niedersachsen“ wird für dringende Transporte von Intensivpatienten und als schneller Notarztzubringer bei Notfällen alarmiert. Die rot-weiße Maschine ist einer der wenigen Intensivtransporthubschrauber in Deutschland, mit dem ECMO- und IABP-Transporte durchgeführt werden. Als einziger Intensivtransporthubschrauber in Niedersachsen ist er täglich rund um die Uhr einsatzbereit.
Die DRF Luftrettung setzt an 30 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht davon sogar rund um die Uhr. Zur Finanzierung ihrer lebensrettenden Arbeit ist die gemeinnützig tätige Organisation auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen, Infotelefon: (0711) 70 07 22 11. Aktuelle Informationen auch im Internet unter www.drf-luftrettung.de oder unter www.facebook.com/drfluftrettung