Wahre Helden brauchen keine Superkräfte

Heldenmut? Spende Blut! DRK-Blutspendedienst NSTOB startet mit neuer Motivkampagne ab November

Langenhagen. Helden wie Superman oder Captain America gibt es in der Comic-Welt viele, aber echte Heldentaten finden häufig im Alltag und mit kleinen Gesten statt. Genau darauf setzt die neue Helden-Motivkampagne des DRK-Blutspendedienstes NSTOB auf, die ab dem 2. November startet und auf allen Blutspendeterminen in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bremen sichtbar sein wird. „Wir wollen mit unseren neuen, bunten und aufmerksamkeitsstarken Motiven nicht nur jüngere Menschen ansprechen, sondern auch jedem Blutspender das aktive Gefühl geben, dass er mit seiner Spende Gutes geleistet hat und zu einem echten Helden geworden ist“, sagt Tobias Lüttig, Pressesprecher des DRK-Blutspendedienstes NSTOB. Jeden Tag werden in Deutschland 15.000 Blutspenden gebraucht, statistisch benötigt sogar alle sieben Sekunden ein Mensch in Deutschland Blut. „Viele sprechen darüber, wie wichtig die Blutspende ist, aber aktuell spenden nur ca. 4% aller Menschen hierzulande überhaupt aktiv Blut. Dabei ist Blutspenden einfach und jeder kann mit nur wenig Aufwand helfen Leben zu retten“, so Lüttig.
Das neue Heldenmotiv sowie weiteres Bild- und Textmaterial können Sie im Online-Pressefach schnell und einfach zur kostenfreien Verwendung downloaden: http://www.pr4you.de/pressefaecher/drk/index.html
Begleitet wird die neue Heldenkampagne durch verschiedene Aktionswochen und Events. Im November können Blutspender zum Beispiel auf jedem Spendetermin Selfies mit einem lebensgroßen Superhelden-Aufsteller machen, diese in den sozialen Medien unter dem Hashtag #HeldenSpendenBlut posten und eins von zwei iPads gewinnen. Zudem wird das Heldenmotiv auch auf allen Einladungen, Terminplakaten und Promotionaktionen sichtbar sein.
Aktuelle Termine und Informationen zur Blutspende sind online unter www.blutspende-nstob.de oder über die Service-Hotline (0800) 11 949 11 (kostenlos aus dem deutschen Festnetz) abrufbar.
Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 107 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. Eine Vielzahl von Patienten verdankt ihr Leben fremden Menschen, die ihr Blut freiwillig und uneigennützig spenden. Neben Unfallopfern und Patienten mit Organtransplantationen sind vor allem Krebspatienten auf Blutpräparate angewiesen. Auch bei ungeborenen Kindern im Mutterleib konnten Ärzte bereits Leben erhalten und schwerste Schädigungen vermeiden, dank der aus Blutspenden gewonnenen Präparate.
In Deutschland wurden im vergangenen Jahr etwa 4,6 Millionen Vollblutspenden entnommen. Davon stellen die sechs regional tätigen DRK-Blutspendedienste 3,7 Millionen Vollblutspenden für die flächendeckende, umfassende Patientenversorgung nach dem Regionalprinzip zur Verfügung. Rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.
Das entspricht etwa 15.000 Blutspenden werktäglich oder elf Spenden pro Minute. 2015 führten die DRK-Blutspendedienste in Deutschland rund 43.000 Blutspendetermine durch. Nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich. Das DRK deckt damit auf der Grundlage freiwilliger und unentgeltlicher Blutspenden knapp 70 Prozent der Blutversorgung in Deutschland ab. Die Grundsätze der Freiwilligkeit und Unentgeltlichkeit der Blutspende sind im ethischen Kodex der WHO und der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung festgesetzt und in den Richtlinien der EU und im deutschen Transfusionsgesetz umgesetzt.
Grundsätzlich kann jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren Blut spenden. Mehrfachspender können nach individueller Entscheidung der Ärzte des DRK-Blutspendedienst NSTOB bis zu einem Alter von 72 Jahren (bis zum 73.Geburtstag) spenden. Frauen können viermal, Männer sogar sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens acht Wochen liegen. Mitbringen sollten die Blutspender ihren Unfallhilfe- und Blutspenderpass sowie einen amtlichen Lichtbildausweis.