1. Eichenparklauf mit großer Beteiligung

Die Walkinggruppe um Karin Wulf.

Organisationsfehler des Veranstalters mindert den Laufspaß aber nur wenig

Am Ostersonnabend hatte der SC Langenhagen alle Läufer aus der Region zum ersten Eichenparklauf in sein Walter-Bettges-Stadion eingeladen. Mit 186 gemeldeten Teilnehmern war unter Berücksichtigung des wechselhaften und kühlen Wetters die erhoffte Läuferzahl weit übertroffen worden. Leider lief die das erste Mal durchgeführte Veranstaltung nicht ganz ohne organisatorische Anfangspannen ab. Zuerst starteten die Jüngsten. Dies waren dann 18 Schüler und Schülerinnen, für die es über die 1.100 Meter auch eine nach Geschlecht und Altersklassen getrennte Wertung gab. Die jüngste Teilnehmerin war erst fünf Jahre alt und hieß Elena Zuber. Hier lag in der Gesamtwertung der zehnjährige C-Schüler Ferdinand Schwenger vom TUS Bothfeld in 4:07,13 Minuten vorn, während bei den Schülerinnen Virena Köhler (Schülerinnen A - SC Langenhagen) in 4:14,60 Minuten gewann. Nils Ole Stoeber, der Enkel des bekannten Langenhagener Triathleten, kam in der Gesamtwertung als bester D-Schüler auf den dritten Rang (4:19,14 Minuten). Sieger bei den B-Schülerinnen wurde Katharina Kohlei (SC Langenhagen in 4:35,26 Minuten), während sich in der gleichen Alterklasse Frederik Elwart vom Wolfenbütteler Schwimmverein als Sieger sah (5:08,88 Minuten). Kleine Oster-Präsente, Medaillen, und Urkunden ließen bei allen der jüngeren Teilnehmer durchaus Freude aufkommen. Daher baten auch einige Eltern die Leichtathletik-Abteilung darum, diese Veranstaltung doch im nächsten Jahr auf jeden Fall zu wiederholen. Der nächste Lauf mit gemischten Altersklassen erfolgte über 2.500 Meter. Hier lief Sven Gehrke (männliche Jugend B) in 8:33,67 Minuten als Erster ins Ziel, gefolgt von Holger Riekenberg (M45) in 8:36,52 Minuten und Dirk Könnecker (M50), der 9:12,98 Minuten brauchte. Melanie Koch vom TSV Burgdorf war als Jugendliche B mit 9:20,89 Minuten schneller als die beste in der Frauenklasse. Und dies war ausgerechnet ihre Mutter Sonja (W40), die in 10:04,52 Minuten ihr Rennen abschloss. Leider hatte ein unangenehmer Zeitgenosse, der sich wohl als Spaßvogel verstand, eins der Absperrbänder, mit denen die Laufstrecke gesichert wurde, umgespannt, und auf diese Weise den 16 Läufern einen zeitraubenden Umweg durch die inneren Parkanlagen zugemutet. Gleich vom Start weg, somit leider eine Stadionlänge zu wenig, liefen die 39 Teilnehmer des Fünf- Kilometer-Laufes in ihre zwei vorgeschriebenen Eichenpark-Runden. Hier siegte Peter Kniesch (M40) von Sparta Langenhagen in einer Zeit von 16:08,70 Minuten vor Michael Höffker (M30 - LG Göttingen). Christoph Baran von HRC-Hannover sicherte sich in 16:32,07 Minuten den dritten Platz. Die Juniorin Johanna Neumann vom Gymnasium Langenhagen war mit 18:44,84 Minuten beste Frau vor Iris Giesler (W30) vom TSV Kirchhorst, die auf eine Zeit von 20:40,65 Minuten kam. Die gleichaltrige Anke Brost, ein ehemaliges Leichtathletik-Ass des SCL und Tochter des gleichnamigen langjährigen langenhagener Jugendtrainers, die nun in Berlin wohnt und somit auch für den ASV Berlin startet, lag bei den Damen mit 21:06,20 Minuten an dritter Stelle. Ein böser Berechnungsfehler hinsichtlich der Streckenführung sowie dessen Übermittlung in den Veranstaltungs-Flyer führte unter anderem leider dazu, dass die Zehn-Kilometer-Läufer im Eichenpark nur drei Runden - anstelle der notwendigen vier - absolvierten. Die Streckenordner jedenfalls trifft in dieser Hinsicht keinerlei Schuld, denn sie hatten den Anweisungen gemäß richtig gehandelt, als sie die 55 Teilnehmer einzeln nach den drei absolvierten Laufschleifen heraus gewunken hatten. Sieger wurde der M30er Christian Giesler von Dets-Laufshop-Team in 27:22,10 Minuten – einer wahren Fabelzeit. Der fünf Jahre ältere Patrick von Amsberg (TUS Altwarmbüchen) lag mit 28:44,42 Minuten deutlich dahinter. Dritter wurde Christian Jache (Pingpank-Hannover) in 29:50,38 Minuten, der in der Männerklasse startete. Beste Frau wurde Beate Max (W30) von Hannover 96 für die die Uhr bei 35:11,21 Minuten stehen blieb. Martina Otto (W40) belegte mit 38:20,25 den Silberrang und Sophia Alhusen, eine Juniorin, wurde in 40:12,73 Dritte. Der ehemalige Langenhagener Ratsherr Werner Knabe kam bei den Senioren M 60 mit 40:42,62 Minuten als Dritter seiner Altersklasse – wie immer gutgelaunt ­– ins Ziel. Zum abschließenden Fünf-Kilometer-Walking-Wettbewerb, bei dem man mit oder ohne Stöcke teilnehmen konnte, war dann schließlich alles wieder in bester Ordnung. Die Trainings-Gruppe um Karin Wulf war auch hier zahlreich vertreten. Nur einer hatte den Start verpasst und musste daher einige Meter hinterher walken, dies war ausgerechnet der Abteilungsleiter selbst, welcher vorher von anderen organisatorischen Dingen aufgehalten wurde. Die insgesamt 24 Teilnehmer absolvierten zunächst ihre obligate Stadionrunde und marschierten dann hinaus zu den zwei Schleifen in den Eichenpark. Dort standen auch bereits die Osterglockenfelder in voller Blüte. Bester Nordic-Walker wurde der 65-jährige Peter Düe von der SG Misburg. Er brauchte für die nun genau eingehaltene Fünf-Kilometer-Strecke 35:40,87 Minuten. Als beste Frau trug sich Marion Knoop-Wente (W40) vom TKH mit 36:02,91 Minuten in die Siegerliste ein. Auch der langjährige Vorsitzende des NABU-Langenhagen Michael Smykalla war mit von der Partie. Er brauchte nur gute 37:16,69 Minuten. Die Einzel-Ergebnisse können über [www.scl-leichtathletik.de] eingesehen werden. Das Training der SCL-Leichtathleten findet in der Sommersaison nun dienstags ab 17.30 Uhr im Walter-Bettges-Stadion und donnerstags zur gleichen Zeit auf der Sportanlage des Schulzentrums statt.