Abenteuer Bundesliga wieder beendet

Das Pétanque-Restprogramm hatte es in sich

Am ersten Septemberwochenende fanden im rheinland-pfälzischen Wittlich die letzten beiden Spieltage der deutschen Pétanque-Bundesliga statt. Das Team des TSV Krähenwinkel-Kaltenweide reiste zwar als Tabellensiebter an, hatte aber die gleiche Anzahl an Siegen wie der Vorletzte und stand nur auf Grund des Punkteverhältnisses einige Plätze besser dar. Zudem hatte es das Restprogramm der Krähen in sich. So standen an beiden Tagen nur noch Begegnungen mit Teams aus dem oberen Drittel der Tabelle an. Nach zwei „derben Niederlagen“ zum Auftakt am Sonnabend gegen Malsch und Niedersalbach, wurde erst am Sonnabendabend die Partie gegen München auf Augenhöhe gestaltet. Hier wäre nochmal eine Wende zum Guten möglich gewesen, doch lauch dieses Match ging am Ende unglücklich verloren. So war das Punktepolster am Ende des ersten Tages schon aufgebraucht und man fand sich auf dem vorletzten Platz wieder. Entsprechend gefrustet ging es zurück ins Hotel.
Am Sonntagmorgen wurden nochmal alle Kräfte gebündelt, und es folgte wiederum ein sehr enges Spiel gegen Freiburg. Die letztlich knappe 2:3-Niederlage beendete dann jedoch jegliche Hoffnung auf den Klassenerhalt, der nun auch rechnerisch nicht mehr möglich war.
So blieb am Ende nur die Erkenntnis, dass in der Bundesliga nochmal ein ganz anderer Wind weht als in der Niedersachsenliga, wo die Krähen in den vergangenen Jahren als Serienmeister immer tonangebend waren.
Sollte das Team weitestgehend in dieser Besetzung zusammen bleiben, könnte das künftige Ziel „Wiederholung des Abenteuers“ formuliert werden.
Zum Kader gehörten: Anne Hübchen, Hella Meier, Dirk Hildebrandt, Jascha Büchner, Jannis Krüger, Jan-Philipp Krug, Jürgen Fröhlich, Torsten Degen und Olaf Koszewski.