Abgekämpft, aber glücklich

Die strahlenden Akteure: Marcus Marscholik (von links), Stefanie Marscholik, Hans-Peter Damitz, Thomas Hogrefe, Andreas Solter und Hannelore Lyda.

Läufer des LAC Langenhagen in Bredenbeck am Start

Es gibt wohl kaum eine Laufveranstaltung in der Region, bei der Läufer des LAC Langenhagen nicht am Start sind. Selbst am Himmelfahrtstag, an dem es so manchen zu Fußmärschen ins Grüne zieht, fanden sich mehrere LACler zum Lauf um Bredenbeck ein. Sportlich attraktiv ist diese Veranstaltung besonders dadurch, dass die Sechs-Kilometer-Strecke für die Wettbewerbsserie „Laufpass der Region Hannover“ gewertet wird. Da durfte insbesondere Andreas Solter nicht fehlen, hatte er doch im vergangenen Jahr diese große Laufserie der Region überraschend gewonnen und lag auch vor dem Bredenbecker Lauf deutlich in Front. Ihrem erfolgreichen Vereinskollegen stand Hannelore Lyda nicht nach, mischt sie doch auch in diesem Jahr beim Laufpass wieder ganz vorn mit. Beim Start setzte sich dann ein Duo mit Steffen Lang von Hannover Athletics und dem Langenhagener an die Spitze des Feldes. Im Zielsprint musste sich dann jedoch der schnellste Mann beim LAC mit vier Sekunden und einer Zeit von 20:42 Minuten knapp geschlagen geben. Da die beiden Erstplatzierten zur selben Altersklasse M 35 gehören, blieb für Andreas Solter auch in dieser Wertung nur Platz zwei, aber bei der Laufpasswertung vergrößerte er seinen Vorsprung noch weiter. Auch Hannelore Lyda schaffte es in 27:26 auf Platz zwei der Gesamtwertung und Platz eins in ihrer Klasse W 60 und sammelte dabei fleißig Punkte. Über die Sechs-Kilometer-Distanz waren für den LAC außerdem Thomas Hogrefe (M60) und Hans-Peter Damitz (M 75) dabei. Für Thomas gab es auf der hügeligen Strecke bei frühsommerlichen Temperaturen für 31:50 Platz eins in seiner Klasse. Hans-Peter belegte in 44:22 Platz drei in M 75. Die vier Akteure des LAC begrüßten n Bredenbeck zwei neue Läufer. Stefanie Marscholik hatte im Frühjahr bei der Aktion „Langenhagen läuft“ mitgemacht und sich dabei vom Laufbazillus anstecken lassen und auch gleich ihren Mann Marcus infiziert. Während sich dieser in die große Läuferschar über die Sechs-Kilometer-Distanz einreihte und mit seiner Zeit von 33:13 Platz zehn in der Klasse M 45 belegte, wagte sich Stefanie gleich an die etwas längere Distanz von 8,6 Kilometer. Die 2,6 Kiolometer mehr hatten es jedoch in sich, bestanden diese doch aus einem zusätzlich zu bewältigenden Berg. Abgekämpft aber glücklich kam die Neue in 46:33 als Fünfte der Gesamtwertung und Zweite in ihrer Klasse W 40 ins Ziel.