Abstand zur Abstiegszone

SVL zittert sich gegen Stadtoldendorf zum Sieg

Die Waserball-Mannschaft des SVL hat den Aufsteiger des SV Stadtoldendorf denkbar knapp mit 11:10 (5:2,1:3,4:1,1:4) besiegt. Die Langenhagener mussten auf Karsten Kula, Jens Weisbach, Carsten Bergmann, Dirk Rößger, Dominic und Christopher Roe sowie René Euscher verzichten. Dafür spielten Markus Neske und Marcel Überheide.
Die arg ersatzgeschwächte Mannschaft wollte gegen Stadtoldendorf unbedingt
punkten, um so ein wenig Abstand zur Abstiegszone zu wahren.
Das Spiel begann sehr torreich. Beide Mannschaften brachten ihre ersten beiden Angriffe erfolgreich ins Ziel, so dass es bereits nach eineinhalb Minuten 2:2 stand. Der SVL wurde jedoch dann in der Defensive stärker und blieb in den eigenen Angriffen konzentriert. Im ersten Viertel wurden alle drei Überzahlsituationen erfolgreich zur 5:2-Führung genutzt. Eigentlich hätte dieser Vorsprung Ruhe in das Langenhagener Spiel bringen müssen, doch das Team verlor nach dem 6:3-Zwischenstand komplett den Faden und musste noch vor der Halbzeit den Anschlusstreffer zum 5:6 hinnehmen. Torwart Lutz Stein parierte beim Spielstand von 5:6 einen Strafwurf, sodass der SVL mit einem Tor Vorsprung in die Pause ging.
Direkt nach der Pause gelang Stadtoldendorf dann sogar der Ausgleich zum
6:6. In dieser Phase drohte die Niederlage. Doch Markus Neske mit seinem
zweiten Tor sorgte für die glückliche Langenhagener Führung, bevor Marc Nindel mit drei Toren innerhalb von dreieinhalb Minuten die erneut beruhigende 10:6-Führung herausarbeiten konnte. Kurz nach der letzten Viertelpause erzielte dann Marcel Goreck mit einem Ball in die kurze Ecke die 11:6-Führung. Doch wer dachte, dass diese Führung sechs Minuten vor Ende der Partie für ein entspanntes letztes
Viertel reichen sollte, sah sich getäuscht. Denn der SVL verlor nun vollkommen die
Ordnung im Spiel. Es wurde kein Angriff mehr vernünftig zu Ende gespielt und
in der Defensive fehlte die nötige Konzentration. So fielen im Minutentakt
weitere Gegentore, sodass der Gegner noch auf 10:11 herankam. 50
Sekunden vor Schluss musste der SVL erneut eine Unterzahlsituation überstehen, sodass der Sieg letztlich glücklich ins Ziel gezittert wurde. Wäre das Spiel zwei Minuten länger gewesen, hätte der SVL vermutlich noch verloren.
In diesem kuriosen Spiel spielten für den SVL: Stein, Nindel (3), Wunderlich, Neske (2), Schrickel( 2), Neumann (1), Laes. Haste (3), Goreck (1), Überheide.