Aller guten Dinge sind bekanntlich drei

Sven-Sören Christophersen verstärkt DIE RECKEN

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Dies gilt auch bei der TSV Hannover-Burgdorf, denn DIE RECKEN können die dritte Neuverpflichtung für die kommende Saison präsentieren. Der deutsche Nationalspieler Sven-Sören Christophersen (Füchse Berlin) wird nach Hannover wechseln und in den nächsten drei Jahren im RECKEN-Dress auflaufen.
„Sven-Sören Christophersen ist eine sehr gute Verpflichtung für uns. Er hat in seiner Bundesliga- und Nationalmannschaftskarriere mit der Teilnahme in der Champions League oder bei internationalen Turnieren reichlich Erfahrung sammeln können, wovon wir als Mannschaft in Zukunft profitieren werden. Sein persönlicher Reifeprozess und seine Qualitäten als Führungskraft werden uns dabei helfen, unser Spielkonzept weiterzuentwickeln“, ist sich Trainer Christopher Nordmeyer sicher.
Interessante Option
Für Sven-Sören Christophersen ist die Möglichkeit in Hannover zu spielen „eine sehr interessante Option. In den Gesprächen mit den Verantwortlichen ist mir sofort viel Vertrauen und Wertschätzung entgegengebracht worden. Ich freue mich auf die Aufgabe ab Sommer und denke, dass ich Teil eines spannenden Projektes sein werde.“ Der 29-Jährige hat erst seit kurzem eine längere Leidenszeit überstanden. Hartnäckige Probleme mit der Patellasehne im Kniegelenk zwangen den Rückraumspieler zu einer monatelangen Pause. Vor wenigen Wochen feierte „Smöre“ dann aber sein Comeback auf dem Spielfeld. „Allmählich spüre ich wieder das Vertrauen in mein Knie und meinen Körper, wodurch ich wieder der Handballspieler bin, der ich gerne sein möchte“, berichtet der gelernte Bankkaufmann von einer steigenden Leistungskurve.
Parallelen zwischen Hannover und Berlin
Die Aufgabe in Hannover ist für Christophersen keine Unbekannte. Seit seinem Wechsel in 2010 zu den Füchsen Berlin hatte der gebürtige Lübecker maßgeblichen Anteil daran, das der aufstrebende Hauptstadtklub zu einer international bekannten Adresse wurde. „Das Projekt in Hannover ist ähnlich reizvoll wie die damalige Aufgabe in Berlin. Parallelen sind eindeutig zu erkennen und ich hoffe, dass ich mit meiner Leistung zum Erfolg des Teams und damit auch zur sportlichen Weiterentwicklung beitragen kann“, erklärt der Rückraumspieler.
Attraktiver Impuls
Geschäftsführer Benjamin Chatton sieht in der Verpflichtung von Sven-Sören Christophersen auch ein Zeichen für die gestiegene Wahrnehmung der TSV Hannover-Burgdorf in den letzten Jahren. „Es ist natürlich für uns sehr positiv, dass wir nach Kai Häfner einen weiteren deutschen Nationalspieler als Neuzugang von unserem Projekt überzeugen konnten. Dies ist nicht nur für unsere sportliche Wahrnehmung in der Sportregion Hannover ein attraktiver Impuls.“ Mit Christophersen erweitert sich die taktische Variabilität im RECKEN-Spiel nach Ansicht von Chatton deutlich. „Sven-Sören Christophersen wird das Spektrum unserer Möglichkeiten vergrößern. Wir haben im Kader für die neue Saison unterschiedliche Optionen und können im Rückraum auf Herausforderungen besser reagieren.“
Eine Rückkehr in die Stammformation der deutschen Nationalmannschaft ist für Christophersen ein weiteres Ziel. „Nach meiner Verletzungspause ist es verständlich, dass ich für die Qualifikationsspiele im Juni nicht nominiert wurde. Ich drücke den Jungs die Daumen und hoffe, dass sie das schaffen. Wenn ich in Hannover nachhaltig gute Leistungen zeigen kann, möchte ich mich natürlich auch wieder für einen Platz im DHB-Team bewerben.“
Vor Sven-Sören Christophersen sicherten sich DIE RECKEN bereits die Dienste von Kai Häfner (HBW Balingen-Weilstetten) und Olafur Gudmundsson (IFK Kristianstad). Aller guten Dinge sind bekanntlich drei.