Aufstieg knapp verpasst

Der dritte Platz reichte nicht ganz zum Wiederaufstieg.

Zwei Punkte fehlten der BSG Langenhagen am Ende

Vor Kurzem fand die dritte Bundesliga Torball der Männer in Nürnberg statt. Da die BSG im vergangenen Jahr in die dritte Liga abgestiegen war, so war das Ziel für dieses Jahr der Wiederaufstieg in die zweite Bundesliga. Eine neue Regel erlaubt es nun, die neu formierte Männermannschaft durch zwei erfahrene Spielerinnen zu verstärken.
So reisten drei Spieler (Klaus-Peter Baxmann (56), Steve-Pascal Pflugmacher (15 Jahre, aus der eigenen Jugend) und Mark Saß (28) mit den Spielerinnen Cornelia Baxmann (44) und Anna-Lena Rinne (19) mit Trainer Martin Beck mit dem BSG Mobil bereits am Freitag nach Nürnberg.
Das Starterfeld war sehr gut besetzt mit insgesamt sieben Mannschaften. Halle und Nürnberg waren bereits im Vorfeld als Favoriten gesetzt. Mit dabei waren auch Mannschaften aus Unterliederbach, Augsburg, Hoffeld und die Mannschaft des FC St. Pauli.
Die erste Spielpaarung hieß Halle gegen Langenhagen. Noch die hohe Niederlage aus dem Abstiegskampf im Kopf begannen die Flughafenstädter noch unsicher und ängstlich. Halle führte schnell mit drei Toren. Jedoch rechneten sie nicht mit leichten Hüpfbällen und der Gegenwehr. Allerdings hieß es dann am Ende doch 7:5 für Halle. Eine Niederlage aber hieß noch nichts.
Der nächste Gegner war unser Lieblingsgegner aus dem hohen Norden – der FC St. Pauli.
Die Schwächen waren durch gemeinsames Training bekannt und so dominierte die BSG das Spiel. Am Ende hatten die Langenhagener die ersten beiden Punkte geholt mit einem Endergebnis von 10:2. Auch im dritten Spiel wurde es den Langenhagenern nicht leicht gemacht. Augsburg verteidigte am Anfang sehr gut, ließ sich aber schnell auseinanderziehen und hatte verschieden taktischen Varianten nichts entgegen zu setzen. Die BSG ging in Führung und ließ nur zwei Tore durch Leichtigfertigkeitsfehler zu. Am Ende stand es 6:2 für Langenhagen. Nun forderten die Hessen aus Unterliederbach die BSG im vierten Spiel. Schnell gab diese die Führung wieder aus der Hand, wollten die Hessen aber nicht davonziehen lassen. Also mobilisierte das Team alle Kräfte und kämpfte sich ins Spiel zurück. Mit zwei Toren Führung wähnten sich die Langenhagener schon sicher und kassierten noch in der letzten Minute vor Ende den Anschlusstreffer. Jetzt hieß es Ruhe und Nerven zeigen, und das Glück und die Zeit waren am Ende auf der Seite der BSG. So schrieb Langenhagen das Spiel mit 5:4 auf sein Pluskonto. Sechs Pluspunkte bisher und eine Niederlage. Es folgten noch zwei Spiele. Nürnberg ist Langenhagens „Angstgegner“ und dies bekamen die Langenhagener wohl nicht aus den Köpfen, kamen nicht richtig ins Spiel, offenbar hatte Unterliederbach doch zu viele Kräfte abverlangt. Nürnbergs Abwehr war an diesem Tag einfach unschlagbar. Und so erzielte Langenhagen lediglich zwei Treffer. Nürnberg trumpfte auf und fand die gegnerischen Schwächen. Der Spielerwechsel kam zu spät und half dann auch in den letzten zwei Minuten nicht mehr. Damit hieß es am Ende 2:8. Im letzten Spiel gegen Hoffeld kam dann Cornelia Baxmann als erfahrene Spielerin noch zum Einsatz als Center. Somit wurden Abwehr und Wurfkraft verstärkt. Das Ergebnis war dann noch der letzte Tagessieg der Langenhagener mit 7:4 gegen Hoffeld.
Mit zwei Punkten mehr auf der Habenseite hätte es für den Wiederaufstieg in die zweite Bundesliga gereicht. Aber auch der dritte Platz, und die Art ihn zu erreichen, lassen für das nächste Jahr berechtigte Hoffnung auf den Aufstieg zu.
Für die BSG Langenhagen spielten: Klaus-Peter Baxmann, Steve-Pascal Pflugmacher, Mark Saß, Cornelia Baxmann, Anna-Lena Weber; Trainer: Martin Beck