Beachtliche Erfolge

Omnium-Siegerehrung (von links): Silas Kuschla, Ole Geisbrecht, Tino Melde (U13).

Radsportler des RC Blau-Gelb

Die Radsportler haben zur Zeit einen vollen Terminkalender. Je nach Alter, Rennklasse, Bedeutung, Entfernung und Fahrgelegenheit nehmen sie ihre Termine wahr. Rennen waren in Gehrden, wo Ole Geisbrecht (U15) sein drittes Rennen innerhalb von acht Tagen gewann. Maxi Winterberg startete in Bielefeld, wo er sich erneut unter den ersten zehn Fahrern qualifizierte, wie es im Radsport heißt, und damit den Erhalt in der A-Klasse der Männer Elite sicherte.
In der vergangenen Woche fanden auf der hannoverschen Radrennbahn die Kreis- und Bezirksmeisterschaft im Omnium statt, das aus drei getrennte Rennen besteht: Zeit-, Ausscheidungs- und Punktefahren. In Wülfel waren fünf Fahrer der „Radsportfördergruppe Blau-Gelb Team SWISS-O-PAR“ am Start. Sie belegten alle Podiumsplätze. Tino Melde gewann den U13-Titel, Ole Geisbrecht und Silas Kuschla sorgten für einen Doppelsieg in der U15 und Maxi Winterberg sowie Hendrik Eggers belegten die Plätze zwei und drei in der Männerklasse.
Am Wochenende fuhr Maxi Winterberg in Flintbek und Kiel. Hendrik Eggers startete in Melle und gewann aufgrund seiner aggressive Fahrweise das Rennen. Die Rodieck-Zwillinge waren an beiden Tagen in Ilsfeld-Auenstein in der Frauen-Bundesliga am Start. Wie so oft, bildeten sich zunächst große Spitzengruppen, von denen sich die Stärksten dann absetzten. Wiebke war an beiden Tagen in der entscheidenden Phase in der circa zehn Fahrerinnen großen Spitze vertreten und belegte die Plätze drei und vier. Durch diese Platzierungen verteidigte Wiebke Platz eins der Frauen-Bundesliga. Inga belegte Platz 21.
Steffen Reger nahm am Velothon in Berlin zusammen mit über 2.000 Teilnehmern teil und landete nach knapp 120 Kilometern im Vorderfeld. Die weiteste Reise unternahm allerdings der Senior Bernd Bornewasser. Er nahm wie im Vorjahr in Schweden an der traditionellen Vätternrunde teil. Bei dieser Veranstaltung, die zum 40. Mal ausgetragen wurde, umkreisen 17.500 Teilnehmer den Vätternsee. Gestartet wird in vorher festgelegten Gruppen, die auf ihren Fahrrädern 300 Kilometer zurücklegen und innerhalb 24 Stunden zurück sein müssen. Eine Strapaze, wie Bornewasser berichtet, aber auch ein wirklich einmaliges Erlebnis im schönen, gastfreundlichen Schweden, so der Bericht von RC-Sprecher Walter Euhus.