Bei tropischer Hitze ganz cool

Sparta: Alexander Steinpreis doppelt erfolgreich

„Wir haben unsere Viererkette umgestellt und Björn Krüger nach hinten gezogen um gegen die bekanntermaßen gefährlichen Elzer Angreifer besser gewappnet zu sein.“ Spartas Trainer-Gespann Schmeißer/Burgmüller war nach dem Abpfiff sichtlich erleichtert, dass dieser Schachzug mit dazu beigetragen hatte, bei den favorisierten Platzherren aus Elze beim 3:1 einen kaum erwarteten Dreier eingefahren zu haben. Dabei gab es im Vorfeld durchaus einige Sorgenfalten bei den Verantwortlichen, fielen doch mit Dennis Schweer und Alexander Brandt verletzungsbedingt zwei Stammkräfte aus. Dazu fehlte Andrews Asare aus privaten Gründen, während sich Christian Recht mit unbekanntem Ziel verabschiedet hat. Hoffnungsträger in dieser misslichen Situation sollte Alexander Steinpreis sein, der erstmals nach seiner langen Sperre wieder im Angriffszentrum aufgeboten werden konnte.
Bei gefühlten Backofen-Temperaturen ließen es beide Teams zunächst gemächlich angehen, obwohl bereits während der Anfangsviertelstunde zu erkennen war, dass die Schwarz-Gelben dank André Meyer und Frederick Krell eine leichte Dominanz im Mittelfeld innehatten. Als Meyer dann in der 16. Minute Steinpreis bediente, entwischte dieser mit einem kräftigen Antritt seinen Bewachern und vollendete ganz überlegt zum 0:1. Ein Novum stellte die vom Unparteiischen ausgerufene fünfminütige Trinkpause dar, die bei den Blau-Gelben offensichtlich die Lebensgeister neu erweckte. Jedenfalls kamen sie mehrfach dem von Tobias Lissner sicher gehüteten Gehäuse nahe. Allerdings ließen sowohl der vierfache Torschütze der Vorwoche, Erik Kappel, als auch Dennis Miller bei Elze Zielgenauigkeit vermissen. Mit dem knappen Vorsprung ging es in Pause, in der Spartas Trainer-Duo im Gegensatz zur Vorwoche wenig zu bemängeln hatte. „Spielt weiter konzentriert und ruhig von hinten raus“, hieß die Devise. Der Zeitpunkt, schon früh in dieser Begegnung eine Vorentscheidung herbeizuführen, ergab sich zwei Minuten nach Wiederanpfiff. Sven-Benjamin Szczalba war regelwidrig im Strafraum gestoppt worden und Sven Hoffmann verwandelte den fälligen Strafstoß unaufgeregt zum 0:2. Mit diesem Vorsprung im Rücken verlegte sich die Elf vom Silbersee auf geschicktes Ballhalten und zügiges Konterspiel. Diesmal verlieh den Gastgebern auch eine zweite Trinkpause keinen Motivationsschub, zu gut stand Spartas Defensive um Björn Krüger und dem stellungssicheren Lissner im Tor. Der Anschlusstreffer Kappels in der 83. Minute durch einen abgefälschten Freistoß von der Strafraumgrenze ließ zwar Elzes Hoffnung auf mehr kurz aufflackern, doch erneut war es Steinpreis, der drei Minuten vor dem Abpfiff unwiderstehlich davonzog und das 1:3 markierte. Mit diesem Erfolg bei der besten Heimelf der Vorsaison gehen die Spartaner zuversichtlich in die anstehende Partie am kommenden Sonntag, um 15 Uhr auf dem Sportplatz am Silbersee. Gegner ist dann SV Germania Helstorf; ein Team, das nach zwei Spieltagen ebenfalls drei Punkte aufweist.

Aufstellung: Tobias Lissner; Sven Hoffmann, Frederick Krell, Marcel Damerius, Björn Krüger, Sven-Benjamin Szczalba (67. Minute Eyüp Levent), Frederick Krell, René Salato (82. Minute Daniel Klassen), Arda Evrem (72. Minute Steven Schmeißer), André Meyer, Tobias Sauermilch.
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