Bemerkenswerter siebter Platz

Godshorner Judoka trainierte im Bundesleistungszentrum

Die Ferien begannen für den 17-jährigen Judoka Fabio Fischer mit einem einwöchigen Trainingsaufenthalt im Bundesleistungszentrum Kienbaum, wo er den U21 WM-Startern als Partner zur Verfügung stand. Im direkten Anschluss reiste er mit einer kleinen Auswahl des DJB weiter zum Deutsch-Polnischen Lehrgang nach Olesnica. Als Einstieg in das folgende einwöchige Trainingslager standen die Internationalen Olesnica-Open Championships der Junioren auf dem Programm. Traditionsgemäß treffen sich hier die Nationalmannschaften Kasachstans, Tschechiens, Litauens, Aserbaidschans, Polens und viele osteuropäische Clubs. Fabio startete in der am stärksten besetzten Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm der
U 20. Seine Auftaktkämpfe gegen Polen gewann er souverän im Boden. Im folgenden Viertelfinale war die Begegnung zwischen ihm und den zwei Jahre älteren, späteren Finalisten Patryk Loziak aus der polnischen Nationalmannschaft lange ausgeglichen. In der regulären Kampfzeit konnte keiner einen Punkt erzielen, erst nach über weiteren 4 Minuten im Golden Score konnte der Gegner den Kampf knapp für sich entscheiden. In der Trostrunde warf Fabio dann seinen nächsten Gegner mit einem sehenswerten Ippon innerhalb der ersten 30 Sekunden. Danach musste er sich allerdings mit einer kleinen Wertung dem Georgier und späterem Turnier Dritten Goha Qveladze geschlagen geben. Am Ende blieb ein bemerkenswerter siebter Platz für den jungen Godshorner Kämpfer vom Judo-Team Hannover, das gerade in die zweite Bundesliga aufgestiegen ist.