Besser als Bayern München

Die Mannschaft des TSV KK beim Altherren-Cup: Zeit zum Feiern musste sein.

TSV KK überzeugt beim Altherren-Cup

In die Kategorie „Altes Eisen“ gehören die Altherren-Spieler des TSV Krähenwinkel-Kaltenweide keinesfalls – nicht in Halbzeit eins und zwei und schon gar nicht in Halbzeit drei. Beim 10. Deutschen Altherren Supercup in Oyten belegte das Team vom Spielertrainergespann Patrick Götze und Carsten Sander den dritten Platz, hinter dem erstplatzierten SC Westfalia Kinderhaus und dem SV Ebersbach.
Insgesamt 60 Teams aus ganz Deutschland hatten an diesem Bundesjubiläumsmaster teilgenommen, unter anderem der Sieger des 9. AH-Supercups, die Spvg Porz aus Köln, die Plätze zwei bis sechs vom letzten AH-Supercup in Großaspach, die Meister der DFB-Verbände und die besten Mannschaften aus der „ewigen Tabelle" des AH-Supercups.
Der TSV hatte sich mit einem zweiten Platz in der Vorrunde – vor Bayern München – für die K.O.-Runde qualifiziert und sich auch da bis zum vorletzten Turnierspiel immer durchgesetzt.
„Wir sind allerdings etwas schwer reingekommen und haben zu Beginn zweimal nur 0:0 gespielt“, so Götze. Nach anschließendem Sieg konnte der TSV das letzte Vorrundenspiel allerdings gelassen angehen und wechselte munter hin und her. Die Mannschaft belegte in der Vorrunde den zweiten Platz mit fünf Punkten und 5:1 Toren. „In der Finalrunde haben wir dann wirklich gut gespielt und teilweise zwar knapp, aber verdient gewonnen. Wir haben insgesamt mehr getan als der Gegner“, schilderte der Trainer. Er hob besonders die Leistungen von Christian Pavel, Lars Leymann und Candy Walter hervor, die je zwei Tore zu Platz drei beigesteuert hatten. Aber auch die beiden Abwehrspieler Carsten Sander und Kevin Winter erhielten ein Extralob. Zusammen mit Torwart Björn Reinhold hatten sie das komplette Turnier durchgespielt.
Beim anschließenden Feiern war die Mannschaft dann ganz vorne. Nachdem die Enttäuschung über das verlorene Elfmeterschießen im zweiten Halbfinale gegen SV Ebersbach dank „zwei, drei Bierchen“ verdaut war, begannen die Feierlichkeiten im Großzelt mit allen Mannschaften. „Das meiste der 750 Euro Preisgeld haben wir direkt vor Ort gelassen“, sagte der Trainer mit einem Lachen. Gegen 5 Uhr morgens habe sich das Team im Hotel eingefunden. „Der anschließende Tag war dann auch etwas schwierig.“

Es spielten: Andreas Eckleben, Antonio Oliveira, Bene Schepermann, Björn Reinhold, Björn Wunram, Candy Walter, Carsten Sander, Christian Merten, Christian Pavel, David Sokal, Gianluca Bossio, Kai Versäumer, Kevin Winter, Lars Leymann, Mirko Anders, Patrick Götze, Phillip Lyding, Pierre Scuderi, Stefan Sennhenn, Swen Schaffranietz, Thorsten Reich, Timm Leibelt und Mark Veit.

Nächstes Jahr findet der Supercup in Ratzeburg statt. Als amtierender Niedersachsenmeister und durch Rang drei beim diesjährigen Supercup hat sich der TSV erneut qualifiziert.