Cornelia Baxmann ist Weltmeisterin

Erzielte bei der WM insgesamt zehn Tore: Cornelia Baxmann von der BSG Langenhagen.

Langenhagenerin holt sich Titel im Torball

Die deutsche Damennationalmannschaft hat sich in Magglingen/Schweiz bei der fünften Torballweltmeisterschaft einen Traum erfüllt.
Das Team bezwang mit Cornelia Baxmann aus Langenhagen im Finale souverän die Mannschaft aus Österreich mit 5:2 und ist damit Weltmeister 2015 im Torball der Damen.
In einer Hin- und Rückrunde spielte das deutsche Team schon eine sehr starke WM vor dem Einzug ins Finale. So erzielte man gegen die Gastgeber Schweiz Siege mit 6:3 und 4:1, einen Sieg gegen Frankreich 5:2 sowie ein Unentschieden mit 4:4. Auch Österreich war vor dem Finaleinzug sehr schwer zu bezwingen, und so wurde hier einen Sieg mit 4:2 erreicht und die einzige sehr knappe Niederlage der WM für das deutsche Damenteam mit 2:3 kassiert. Für Cornelia Baxmann von der BSG Langenhagen ist es der erste WM-Titel in ihrer sportlich so erfolgreichen Laufbahn. Als einzige und beste Spielerin aus dem Norden für Deutschland den WM-Titel im Torball nach Hause zu holen, ist für sie wie ein Sommermärchen. Mit ihren während der WM insgesamt wichtigen zehn geworfenen Toren (davon zwei im Finale) hat sie sehr viel zum Erfolg beigetragen und kann sehr stolz auf ihre Leistung sein. Ein Jahr harte Vorbereitung mit vielen Leistungslehrgängen, Trainingslagern und Turnieren hat sich ausgezahlt. Neben dem Titel Europameister 1999, Vize-Europameister 1997, Französischer Meister 1997, mehrfacher Deutscher Meister 1996, 2010, 2013, dritter Platz DM 2007, 2011 und 2015, sowie zahlreichen Torschützentiteln und Turniersiegen mit ihrem Verein, hat sie nun auch den Weltmeistertitel und damit die Goldmedaille nach Langenhagen geholt.
Für Deutschland spielten Conni Baxmann, Melanie Schäfer, Elke Averesch, Renate Hundsberger, Gabi Eschebach-Weck und Claudia Obermeier. Betreut wurde das Team von Cheftrainer Marco Doth, Co-Trainer Helge Bröckelmann und der Physiotherapeutin Heidi Weberruß.
Die deutsche Herrennationalmannschaft erreichte als viertplatziertes Team der Vorrunde die Finalrunde. Im Halbfinale bezwang das Team um Kapitän Hans Demmelhuber die Gastgeber aus der Schweiz mit 3:1. Im Finale blieb Deutschland chancenlos gegen stark aufspielende Österreicher. Mit 0:5 ging das Spiel verloren und die österreichischen Herren wurden verdient Weltmeister vor der deutschen Mannschaft. Für Deutschland spielten Hans Demmelhuber, Markus Schönbach, Christian Ruhland, Christian Bachmann, Jörg Bechtold und David Georgi. Betreut wurde die deutsche Nationalmannschaft von Cheftrainer Hans-Dieter Weidner und Co-Trainer Josef Albanese.