Csurgoi! Lund! Leon!

DIE RECKEN ziehen interessante Lose für Gruppenphase im EHF-Cup

Die Gegner der TSV Hannover-Burgdorf in der Gruppenphase im EHF-Cup stehen fest. Mit Ademar Leon (Spanien), Lugi HF (Schweden) und Csurgoi KK (Ungarn) haben DIE RECKEN eine interessante und sehr ausgeglichene Gruppe erwischt.
„Der EHF-Cup zeichnet sich dadurch aus, dass man auf Mannschaften aus verschiedensten Regionen in Europa trifft. Wir werden uns mit je einem Team aus Nord-, West- und Osteuropa messen und sind mit der Auslosung sehr zufrieden, da unsere Gruppe genau den Gedanken dieses Wettbewerbs widerspiegelt“, kommentierte Geschäftsführer Benjamin Chatton die drei Gegner, der die Ziehung live vor Ort in Wien verfolgte,. „Das wird keine leichte Gruppe. Es sind sehr interessante Aufgaben dabei und es wird nicht einfach für uns, uns zu behaupten und weiterzukommen“, erklärte RECKEN-Trainer Christopher Nordmeyer in einem ersten Statement.
Die TSV Hannover-Burgdorf wurde als erstes Los am Vormittag gezogen und direkt in die Gruppe A zugeordnet. Nachdem mit den Füchsen Berlin, Pick Szeged und Montpellier HB die anderen Gruppenköpfe festgelegt waren, wurde es in Wien spannend. Aus dem zweiten Lostopf standen Skjern (Dänemark), Presov (Slowakei), Leon (Spanien) und Constanta (Rumänien) als Gegner für DIE RECKEN zur Auswahl. Die Ziehung ergab, dass sich die Niedersachsen in Ademar Leon auf ein richtiges Spitzenteam freuen dürfen, dass in der Vergangenheit zu den besten Mannschaften in Europa gehörte.
Für Juan Andreu wird das Duell mit seinen Landsleuten ein ganz besonderes, da der Kreisläufer zwischen 2010 und 2012 in Diensten der Spanier stand. „Ich freue mich sehr, dass wir auf Ademar Leon treffen. Sie verfügen zwar nicht mehr über den exzellenten Kader von früher, haben aber eine sehr junge und talentierte Mannschaft beisammen. Die Stimmung in Leon gleicht einem Hexenkessel und wird für uns eine tolle Erfahrung sein“, verrät der 28-Jährige, der sich noch bestens bei seinem ehemaligen Verein auskennt und RECKEN-Trainer Christopher Nordmeyer eventuell wertvolle Tipps liefern kann.
Als zweites Team wurde der TSV Hannover-Burgdorf Lugi HF aus Schweden zugelost. Mit Thomas Axner haben die Skandinavier einen Trainer, der über viele Jahre in der Bundesliga (Gummersbach, Minden) auf Torejagd ging. „Lund liegt soweit südlich in Schweden, dass es eigentlich fast zu Dänemark gehört“, scherzt Gustav Rydergard ein wenig über seine Landsmänner. „Sie haben eine gute Mischung aus jungen Spielern und ehemaligen Weltklasseakteuren“, weiß der RECKEN-Abwehrchef um die Stärke der Schweden.
Komplettiert wird die Gruppe durch den ungarischen Vertreter Csurgoi KK. „Csurgoi hat sich in den letzten Jahren zur dritten Kraft in der ungarischen Liga hinter Veszprem und Szeged entwickelt. Das ist ein kleines Dorf im Südwesten Ungarns und ich freue mich auf den Trip in meine Heimat“, erklärt Tamás Mocsai.
Die genauen Spieltermine für die Gruppenphase stehen bislang noch nicht fest, da sie unter anderem auch von verschiedenen anderen Wettbewerben wie der Champions League oder der DKB-Handball-Bundesliga abhängen.