"Da ist durchaus noch was drin"

Ortsbürgmeister Willi Minne freut sich über den Spendenscheck der Judoka aus Godshorn. Freya Wendt (von links), Natascha Jastrzemski, Vereinsvorsitzender Jürgen Kliem, Asa Wendt und Willi Minne.

Gelungene Turnierausrichtung des Judo Clubs Godshorn

Ende April war der Judo Club Godshorn Gastgeber für die Kämpfe der Regionalliga der Frauen.
Bevor die Mannschaftskämpfe begannen übergaben die Initiatoren einer vereinseigenen Spendenaktion dem Ortsbürgermeister Willi Minne einen Spendenscheck über 250 Euro.
Die Geschwister Freya und Asa Wendt haben zusammen mit Natascha Jastrzemski
beim Judo-Drachen-Pokal für die Flüchtlinge in Godshorn gesammelt.
Unterstützt vom gesamten Judo-Club Godshorn und seinen Gästen kam die stolze Summe von 250 Euro zusammen.
Für die Organisation der Veranstaltung gab es von allen Seiten viel Lob, doch der sportliche Erfolg blieb den Frauen diesmal lverwehrt. Direkt bei der Auftaktbegegnung gab es eine sehr knappe Niederlage. Nach einem Stand von 3:3 bestritt Freya Wendt das entscheidende Duell. Drei Sekunden vor Ende setzte sie eine Wurftechnik an. Doch nicht diese, sondern den Konter werteten die Kampfrichter als Siegwurf. Nach dieser 3:4-Auftaktniederlage war die Stimmung im Keller, und die Kämpferinnen kamen mental nicht mehr so richtig in die anderen Kämpfe. So folgten noch drei weitere Niederlagen und das Aufsteiger-Team rutschte auf den letzten Tabellenplatz. Doch das ist alles noch aufzuholen. Kronshagen ist nur einen Punkt davor und Braunschweig drei und zwei Kampftage gibt es noch. "Da ist durchaus noch was drin", zeigt sich Trainer Willfried Kolloch positiv.